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haiti - zwei jahre danach
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Haiti - zwei Jahre nach dem Erdbeben
Die Hilfe für die Kinder geht weiter
Baustein 1
12. Januar 2012 - Heute vor genau zwei Jahren, am 12. Januar 2010, bebte die Erde in Haiti mit einer solchen Stärke, dass viele Straßen und Häuser des Karibikstaats komplett zerstört wurden. Besonders betroffen war die Region um die Hauptstadt Port-au-Prince. Über 220.000 Menschen starben bei der schweren Katastrophe. Hunderttausende wurden obdachlos. Viele Kinder verloren ihre Eltern, Geschwister oder andere Familienangehörige.
Was tut UNICEF in Haiti?

- LupeViele Kinder können heute wieder zur Schule gehen. UNICEF hilft, die Schulen zu bauen und mit Tischen und Stühlen auszustatten.
Haiti gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. Schon vor dem schweren Erdbeben ging hier nur jedes zweite Kind zur Schule. Auch sind viele Familien so arm, dass sie ihren Kindern oftmals nicht genug zu essen geben können. Durch die Naturkatastrophe hat sich die Situation der Kinder in Haiti natürlich verschlechtert. UNICEF hat in den vergangen zwei Jahren jedoch schon viel geschafft und viele Kinder mit der Hilfe erreicht:
- Bildung: Durch das Erdbeben wurden viele Schulgebäude zerstört. UNICEF hat zunächst Zeltschulen für den Übergang bereitgestellt. Inzwischen wurden auch 190 erdbebensichere Schulen gebaut. Heute können viele Kinder wieder normal zur Schule gehen.
- Wasser: Für Familien und Kinder, die ihr Zuhause verloren haben und in Notlagern leben müssen, wurden öffentliche Zugänge zu sauberem Trinkwasser und Toiletten eingerichtet. Es gab auch Aufklärungskampagnen zum Thema Sauberkeit in den Notlagern, damit gefährliche Durchfallerkrankungen wie beispielsweise Cholera sich nicht so schnell ausbreiten können.
- Ernährung: Viele Kinder müssen regelmäßig auf Mangelernährung untersucht werden. Denn wenn sie mangelernährt sind, bekommen sie eine spezielle therapeutische Ernährung mit vielen Vitaminen und Nährstoffen. In Haiti wurden speziell dafür 290 Ernährungszentren eingerichtet.
- Gesundheit: Mit der Hilfe von UNICEF wurden Kinder gegen lebensgefährliche, ansteckende Krankheiten wie zum Beispiel Masern geimpft. Auch kümmert sich UNICEF darum, schwangere Frauen und Mütter auf die Krankheit HIV/Aids zu testen. HIV-Kranke werden dann mit Medikamenten versorgt.
- Kinderschutz: Nach solch schweren Katastrophen wie Erdbeben sind viele Kinder oftmals auf sich allein gestellt, weil sie ihre Familie verloren haben. Sie bewegen sich dann allein in den provisorisch errichteten Notlagern. Damit sie sicher in den Camps leben können, werden so genannte Spielzonen für Kinder eingerichtet. Hier können sie in Ruhe mit anderen Kindern spielen oder auch für die Schule lernen, ohne dass sie von fremden Menschen belästigt werden.
Fotostrecke: Was tut UNICEF in Haiti?
Die Hilfe muss weiter gehen
Auch wenn schon viel getan wurde, muss die Hilfe in Haiti weitergehen. Ein wichtiges Ziel von UNICEF ist es, die besonders armen Familien und Kinder zu erreichen und auch ihnen Zugang zu Ärzten und Medikamenten, aber auch zur Schule zu ermöglichen. Außerdem startet UNICEF in den einzelnen Gemeinden Haitis ein Programm zur Stärkung der Kinderrechte.
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Könnt Ihr Euch daran noch erinnern? Eure Aktionen für Haiti
UNICEF in den USA hat eine neue Online-Aktion gestartet: "Start a Conversation" (Fang ein Gespräch an). Wenn Ihr Englisch könnt, könnt Ihr hier mit Jugendlichen aus Haiti ins Gespräch kommen: Start a Conversation

















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