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UNICEF versorgt mangelernährte Kinder in Ostafrika | Foto: UNICEF/NYHQ2011-1243/Gangale

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Hungersnot in Ostafrika trifft vor allem die Kinder

Am 16. Oktober ist Welternährungstag

Baustein 1

12. Oktober 2011 - Der Welternährungstag am 16. Oktober soll uns daran erinnern, dass weltweit insgesamt 925 Millionen Menschen an Hunger leiden. Das bedeutet, dass jeder siebte Mensch auf der Welt nicht genug zu essen bekommt und hungern muss. Am schlimmsten ist die Situation in afrikanischen Ländern. Denn hier herrscht weltweit auch die größte Armut.

Hungersnot in Ostafrika

Ein mangelernährter Junge mit seiner Mutter in einem Ernährungszentrum in Kenia | Foto: Antony Njuguna
LupeEin mangelernährter Junge mit seiner Mutter in einem Ernährungszentrum in Kenia.

Aktuell herrscht die größte Hungersnot seit Jahrzehnten in Ostafrika: In den Ländern Äthiopien, Kenia, Somalia und Dschibuti sind die Menschen seit Monaten dringend auf Hilfe von anderen Ländern angewiesen. Aufgrund einer lang andauernden Dürreperiode ohne Regen können sich die Familien und ihre Kinder nicht eigenständig mit Nahrungsmitteln versorgen. Durch die Trockenheit wächst kein Getreide, Gemüse oder Obst mehr. Die Menschen hungern und werden dadurch mangelernährt. Sie brauchen dringend unsere Hilfe.

Mangelernährung bei Kindern am schlimmsten

Kinder, die über längere Zeit hinweg nicht genug zu essen bekommen, werden mangelernährt. Das bedeutet, dass ihre Körper sehr abgemagert, ausgezehrt und schwach werden. Eine Methode, um Mangelernährung festzustellen ist, den Umfang des Oberarms der Kinder zu messen. Zeigt das Messband den roten Bereich an, ist das Kind mangelernährt. Bleibt das Ergebnis im grünen Bereich, ist alles in Ordnung.

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Mit diesem Maßband können von UNICEF ausgebildete Gesundheitshelfer Mangelernährung bei Kindern feststellen. Dazu wird der Armumfang gemessen. Liegt er im gelben oder sogar im roten Bereich, braucht das Kind Hilfe.
Mit diesem Maßband können von UNICEF ausgebildete Gesundheitshelfer Mangelernährung bei Kindern feststellen. Dazu wird der Armumfang gemessen. Liegt er im gelben oder sogar im roten Bereich, braucht das Kind Hilfe.
Sadam aus Somalia bekommt von seiner Mutter Erdnusspaste zu essen | Foto: UNICEF/Somalia2011/Vigurs
LupeSadam aus Somalia bekommt von seiner Mutter Erdnusspaste zu essen.

UNICEF hilft den mangelernährten Kindern in Ostafrika mit speziellen Nahrungsmitteln. Denn wenn ein Kind länger kein richtiges Essen mehr zu sich genommen hat, ist das Verdauungssystem sehr empfindlich. Es kann nicht von heute auf morgen wieder normale Nahrung aufnehmen. Deshalb werden mangelernährte Kinder in speziellen Ernährungszentren behandelt. Hier bekommen sie zum Beispiel eine speziell angerührte therapeutische Milch zu trinken und eine besonders gehaltvolle Erdnusspaste mit vielen Vitaminen zu essen. Diese Spezialnahrung ist einfacher zu verdauen als richtiges Essen. Wenn sie nach einigen Wochen dann wieder zu Kräften gekommen sind, können sie langsam wieder an richtige Nahrung gewöhnt werden.

Adens Geschichte

Aden geht es dank der Hilfe von UNICEF wieder besser | Foto: UNICEF
Aden geht es dank der Hilfe von UNICEF wieder besser.

Eine Geschichte, die Hoffnung gibt, ist die Geschichte des kleinen Aden aus Somalia. Als Flüchtlingskind ist er in Kenia in dem großen Lager in Dadaab sehr geschwächt angekommen. Sein Zustand war kritisch, weil sein Körper extrem geschwächt war. Doch UNICEF konnte ihm helfen! Dank der guten Versorgung mit Spezialnahrung ist Aden wieder zu Kräften gekommen. Lest selber, wie es ihm heute geht: Adens Geschichte.

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nothilfe in ostafrika

Alle Informationen zur Situation in Ostafrika haben wir für Euch auf einer Seite zusammengestellt: Nothilfe in Ostafrika

das könnt ihr tun

Auch Ihr könnt für die Menschen in Afrika aktiv werden! Helft mit, gegen die Hungersnot in Somalia und Kenia vorzugehen. Informiert Euch auf unserer Seite über Aktionen, mit denen Ihr die UNICEF-Hilfe vor Ort unterstützen könnt. Das könnt Ihr tun

tolle aktion

Die Kinderstaffel "LILIPUZ läuft prima" ist beim Köln-Marathon gestartet und hat ihr Sponsorengeld für die Kinder in Ostafrika gespendet: Laufen für Ostafrika