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gefahr für kinder in syrien

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Ein Junge in einer von den Kämpfen betroffenen Stadt in Syrien. Foto: UNICEF/Alessio Romenzi

UNICEF verstärkt die Nothilfe

So hilft UNICEF

In Syrien erhielten Flüchtlingsfamilien Hilfsgüter für den täglichen Bedarf, wie Kochgeschirr, Kanister oder Decken. Außerdem verteilten Helfer Babypakete zur Versorgung von Neugeborenen und Kleinkindern – zum Beispiel mit Windeln, Creme und Seife. UNICEF hat auch Lern- und Spielmaterial für Flüchtlingskinder zur Verfügung gestellt.

In Jordanien hat sich UNICEF dafür eingesetzt, dass Flüchtlingskinder aus Syrien den Unterricht an jordanischen Schulen besuchen können. Sie werden außerdem psychologisch betreut. UNICEF unterstützt in Jordanien auch die Wasser- und Sanitärversorgung und die Verteilung von Hygienehilfsgütern in den Notunterkünften.

In Libanon hat UNICEF 16 sichere Kinderschutzzonen mit Freizeit- und Sportaktivitäten eingerichtet, in denen die Kinder betreut werden.

In Irak erhalten die Kinder und Jugendlichen in Kinderzentren psychosoziale Unterstützung.

In den Camps in der Türkei findet provisorischer zweisprachiger Unterricht für die Kinder statt. UNICEF stellt dafür Zelte sowie Lern- und Spielmaterialien zur Verfügung.

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25. Juli 2012 – Der Bürgerkrieg in Syrien weitet sich aus. Inzwischen sind 1,5 Millionen Menschen von den anhaltenden Kämpfen bedroht. Viele Kindergärten, Schulen und Gesundheitszentren bleiben geschlossen. Mehr als eine halbe Million Menschen haben ihre Heimatorte verlassen und suchen in anderen Gebieten des Landes Schutz vor der Gewalt. Über 120.000 sind in die angrenzenden Länder Jordanien, Türkei, Irak und Libanon geflohen.

Hygienesets, Babybedarf und spezielle Lebensmittel für Kinder

UNICEF versorgt Flüchtlinge im Land und außerhalb der Grenzen mit dringend benötigten Hygienesets, Babybedarf und speziellen Lebensmitteln für Kinder – zum Beispiel hochproteinhaltigen Keksen, um Mangelernährung vorzubeugen. UNICEF bringt die Hilfsgüter in Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen direkt in Schulen oder Moscheen, in die sich viele Menschen aus Angst vor der Gewalt geflüchtet haben. Die Hilfe soll ausgeweitet werden, sobald es die Kampfhandlungen zulassen.

Gefahr auch für die Helfer

Trotz Gefahren für seine Helfer setzt UNICEF alles daran, auch die Familien in den umkämpften Gebieten zu erreichen. “Die Sicherheitslage kann auch für unsere Helfer gefährlich werden”, sagte der Leiter von UNICEF Syrien, Youssouf Abdel-Jelil. „Aber die Not der Kinder und der Flüchtlingsfamilien ist enorm groß. Sie brauchen Lebensmittel, Trinkwasser, sanitäre Versorgung. Wir tun alles, was möglich ist.”