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Niger: Spielende Schulkinder © UNICEF/Pirozzi

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10 Jahre "Schulen für Afrika"

Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Doch in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara gehen sehr viele Kinder nicht zur Schule. Viele Familien sind zu arm, um das Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen. Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder einfach zu weit entfernt. Und es fehlt an qualifizierten Lehrern. Die Aids-Epidemie verschärft die Situation.

UNICEF hat im Jahr 2004 gemeinsam mit der Nelson-Mandela-Stiftung und der Peter-Krämer-Stiftung die „Schulen für Afrika“-Kampagne ins Leben gerufen. Denn in den Ländern südlich der Sahara gehen noch immer über 30 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule. In den vergangenen zehn Jahren hat sich UNICEF mit "Schulen für Afrika" darauf konzentriert, mehr Kindern in 13 afrikanischen Ländern eine gute Grundbildung zu ermöglichen.

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Das wurde schon erreicht:

  • Die Kampagne „Schulen für Afrika“ erreicht mittlerweile mehr als 28 Millionen Kinder in 13 afrikanischen Ländern. Sie können in neu gebauten oder renovierten Klassenräumen lernen, erhielten Schulmaterial oder profitieren von besserer Unterrichtsqualität.
  • Seit dem Start im Jahr 2004 ist die Zahl der nicht eingeschulten Kinder im südlichen Afrika deutlich zurückgegangen. Aufklärung über HIV/Aids erreicht heute deutlich mehr Kinder.
  • In vielen Programmländern ist das Konzept der „kinderfreundlichen“ Schulen bereits fest verankert. International haben es mittlerweile 94 Länder offiziell adaptiert – 2005 waren es noch nicht einmal halb so viele.

Das ist noch zu tun:

  • Bis heute sind im südlichen Afrika über 30 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht eingeschult. Häufig sind es Kinder aus sehr abgelegenen Regionen oder Kinder, die von bewaffneten Konflikten, Naturkatastrophen oder HIV/Aids betroffen sind.
  • Die Qualität des Unterrichts ist insgesamt weiter unzureichend. Noch immer bricht jedes zweite Kind, das eingeschult wird, vorzeitig wieder die Schule ab – häufig, weil die Klassen zu voll oder der Unterricht nicht qualifiziert und lebenspraktisch genug ist.
  • UNICEF Deutschland arbeitet weiter daran, die Unterrichtsqualität in fünf der insgesamt 13 Programmländer zu verbessern - nämlich in Madagaskar, Malawi, Niger, Ruanda und Südafrika.

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links

Mehr Infos zu Nelson Mandela

Fakten zum Thema Grundbildung (pdf/675 KB)

Schulstart für Joana (pdf/43 KB)

Weitere Infos über "Schulen für Afrika" findet Ihr auf der UNICEF-Website

Schulen für Afrika Aktionsideen

Kinderreporterin Johanna berichtet über Aisha aus Südafrika

Überschrift "Videos"

video

Video: SfA Padberg/Burkina Faso

Unterzeile Eva Padberg

Auch Eva Padberg engagiert sich für "Schulen für Afrika".

buchtipp

Kagiso Lesego Molope: Im Schatten des Zitronenbaums
Das südafrikanische Mädchen Tshidiso lebte bisher in ärmlichen Verhältnissen in einem Township. Nach Ende der Rassentrennung geht es in die Stadt und besucht eine der ersten "ge-
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Kinder benötigen besonderen Schutz und haben deshalb auch besondere Rechte. Alles über die "Konvention über die Rechte des Kindes" und viele Informationen zu dem Thema findest Du auf den younicef-Kinderrechte-Seiten.