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schulen für afrika

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Unter dem Motto "Starke Mädchen - starke Frauen" startet heute die UNICEF Internet-Aktion. Foto: UNICEF

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Ein Platz in der Schule - für jedes Kind

Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Doch in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara gehen sehr viele Kinder nicht zur Schule. Viele Familien sind zu arm, um das Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen. Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder einfach zu weit entfernt. Und es fehlt an qualifizierten Lehrern. Die Aids-Epidemie verschärft die Situation.

UNICEF hat gemeinsam mit der Nelson-Mandela-Stiftung und der Peter-Krämer-Stiftung die „Schulen für Afrika“-Kampagne ins Leben gerufen. Denn im südlichen Afrika hat immer noch jedes dritte Kind keine Chance auf Schule.

Bildung für Mädchen

Unter dem Motto "Starke Mädchen - starke" Frauen setzt sich die Kampagne "Schulen für Afrika" stark für Mädchenbildung ein. Denn die Hälfte der 101 Millionen Kinder, die nicht zur Schule gehen, ist weiblich.

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Zahlen und Fakten

  • Südlich der Sahara geht bis heute etwa jedes dritte Kind nicht zur Schule -
    das sind rund 45,5 Millionen Kinder.
  • Besonders betroffen sind die Mädchen, die meist früh mitarbeiten müssen
    oder bereits als Teenager verheiratet werden.
  • Nur zwei Drittel der eingeschulten Kinder erreichen die letzte Grundschulklasse. 
  • Die Hälfte der Bevölkerung im südlichen Afrika hat pro Tag nur 1,25 US-Dollar für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung.
  • Rund 12 Millionen Kinder sind im südlichen Afrika durch die Ausbreitung von
    AIDS zu Waisen geworden.

Ziele von UNICEF - die Kampagne „Schulen für Afrika“ will dazu beitragen,

  • bis 2015 jedem Kind eine gute Grundbildung zu ermöglichen.
    3,6 Millionen Kinder konnte UNICEF mit Hilfe vieler Spender aus Deutschland schon erreichen. 4 Millionen sollen es insgesamt werden.
  • im südlichen Afrika 1.000 Schulen zu bauen oder instand zu setzen.
    680 Schulen wurden bereits gebaut.
  • dass Pädagogen besser ausgebildet sind. 80.000 Lehrer wurden dafür geschult.
  • dass Schulen über Wasseranschlüsse und Toiletten verfügen. 740 Schulhäuser wurden bereits ausgestattet, 1.000 sollen es insgesamt werden.
  • 2 Millionen Kinder mit neuen Klassenzimmern und mit Schulmaterial zu versorgen.
    1,3 Millionen Kinder lernen bereits mit neuer Ausstattung.

UNICEF fordert die Bundesregierung auf:

  1. In Bildung investieren!
  1. Bildung bei den Staatschefs in Afrika zum Top-Thema machen!
  1. Gemeinsam mit Afrikas Regierungen für Grundbildung!
  1. Über Afrika informieren!


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links

Mehr Infos zu Nelson Mandela

Fakten zum Thema Grundbildung (pdf/675 KB)

Schulstart für Joana (pdf/43 KB)

Weitere Infos über "Schulen für Afrika" findet Ihr auf der UNICEF-Website

Schulen für Afrika Aktionsideen

Kinderreporterin Johanna berichtet über Aisha aus Südafrika

Überschrift "Videos"

video

Video: SfA Padberg/Burkina Faso

Unterzeile Eva Padberg

Auch Eva Padberg engagiert sich für "Schulen für Afrika".

buchtipp

Kagiso Lesego Molope: Im Schatten des Zitronenbaums
Das südafrikanische Mädchen Tshidiso lebte bisher in ärmlichen Verhältnissen in einem Township. Nach Ende der Rassentrennung geht es in die Stadt und besucht eine der ersten "ge-
mischten" Schulen. Dort muss Tshidiso sich gegenüber ihren weissen und auch schwarzen Mitschülerinnen behaupten (2009 erschienen).

deine rechte

Kinder benötigen besonderen Schutz und haben deshalb auch besondere Rechte. Alles über die "Konvention über die Rechte des Kindes" und viele Informationen zu dem Thema findest Du auf den younicef-Kinderrechte-Seiten.