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pakistan: 6 Monate nach der Flut

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Foto: UNICEF/Ramoneda

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Pakistan: Zehntausende Kinder sind mangelernährt

Sechs Monate nach der schweren Flut brauchen viele Kinder weiter Hilfe

Baustein 1

28. Januar 2011 - Sechs Monate nach den schweren Überschwemmungen in Pakistan leiden Zehntausende Babys und Kleinkinder an Mangelernährung. Allein in der Provinz Sindh sind rund 90.000 Kinder unter fünf Jahren betroffen; das ist nahezu jedes vierte bis fünfte Kind. Dies zeigt eine Untersuchung von UNICEF und Partnern. Die meisten Kinder und ihre Familien sind mittlerweile in ihre Dörfer zurückgekehrt. Doch oft sind Häuser, Schulen, Ernten und Nahrungsvorräte zerstört. Feuchtigkeit und Kälte verschärfen die Situation der Familien, die in Zelten und Ruinen leben müssen.

Baustein 2

Die Kinder, die von „schwerer akuter Mangelernährung“ betroffen sind, brauchen dringend spezielle medizinische Hilfe. Sie müssen dringend mit Vitaminen und Nährstoffen angereicherte Nahrung und wichtige Medikamente bekommen. Ihr Risiko, an Krankheiten und Schwäche zu sterben, ist zehnmal so hoch wie bei gesunden Kindern. Selbst wenn sie überleben, wird ihre gesamte Entwicklung und Lernfähigkeit lebenslang beeinträchtigt.

Viele Kinder waren schon vor der Naturkatastrophe schlecht ernährt. Die Untersuchung in den Flutgebieten zeigt jetzt, dass sich die Situation weiter verschlechtert hat. UNICEF unterstützt die lokalen Behörden dabei, bedrohte Kinder rechtzeitig zu identifizieren und zu behandeln. UNICEF koordiniert auch die internationale Hilfe im Bereich Kinderernährung, stellt große Mengen Hilfsgüter bereit und bildet lokale Helfer aus.

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Das hat UNICEF bisher getan

Baustein 3

In den vergangenen sechs Monaten hat UNICEF in Pakistan zusammen mit Partnern

  • täglich 3,5 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt
  • einfache Toiletten für 1,9 Millionen Menschen bereitgestellt
  • neun Millionen Kinder wurden gegen Masern und Kinderlähmung geimpft
  • 8,5 Millionen Kinder bekamen Vitamin-A-Tabletten
  • 120.000 Mütter und Kinder erhielten Zusatznahrung
  • rund 180.000 Kinder haben einen Platz in einer Notschule

Fotostrecke: 6 Monate nach der Flut in Pakistan

Ein Junge spielt in einem Lager für Flüchtlinge mit einem Drachen. 

Waschtag: Ein Mädchen wäscht Kleidung in einem Eimer. Sie lebt in einem Flüchtlingslager in der Provinz Sindh. 

Eine Familie ruht sich auf Betten aus, die auf dem Grundstück stehen, wo früher einmal ihr Haus stand. Das Haus wurde einfach von den Fluten mitgerissen.

Kinder spielen in einem der vielen Zelte des Flüchtlingslagers. 

Eine Mutter stillt ihr Kind während ihr anderes Kind schläft. Auch sie leben in einem Flüchtlingslager in Pakistans Provinz Khyber-Pakhtunkhwa. 

Die 10jährige Zeinat steht vor dem Zelt, in dem sie mit ihrer Familie lebt. Sie und ihre Familie mussten während der Flut drei Tage auf einem Dach ausharren. Ihr Haus wurde komplett zerstört.

Viele Schulen wurden durch die Fluten zerstört oder beschädigt. Diese Mädchen hatten Glück: UNICEF hat bei den Reparaturen Unterstützung geleistet. 

Ein Mädchen lacht in einer von UNICEF unterstützten Notschule in einem Flüchtlingslager. 

Ein Junge wäscht sein Gesicht an einer von UNICEF bereitgestellten Wasserquelle in einem Flüchtlingscamp. 

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