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hilfe in pakistan geht weiter

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Kinder und Frauen tragen ihr Hab und Gut durch die Fluten. Langsam gehen die Wassermassen zurück und die Menschen kehren in ihre Städte und Dörfer zurück. Foto: UNICEF/Ramoneda

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Millionen Kinder brauchen Hilfe

Baustein 1

20. Oktober 2010 - Immer noch leiden Millionen Menschen in Pakistan unter den Folgen der Überschwemmungen. Starke Regenfälle haben seit Juli ein Fünftel des Landes unter Wasser gesetzt. Einige Regionen sind immer noch überflutet. Vielerorts können die Menschen zwar wieder in ihre Dörfer zurückkehren, doch insbesondere die Kinder sind immer noch großen Gefahren ausgesetzt. In einigen Gebieten breiten sich Malariaerkrankungen aus. Zehntausende Kinder haben nicht genug zu essen. Schätzungsweise 1,4 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren sind besonders dringend auf Hilfe angewiesen. Am nötigsten werden sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel, gesundheitliche Versorgung und Unterkünfte benötigt.

Baustein 2

 

Was hat UNICEF bisher in Pakistan getan? 

  • Gesundheit: Mehr als 200.000 von Mangelernährung bedrohte Kinder und 100.000 schwangere oder stillende Frauen haben Vitamingaben und Mineralstoffe als Nahrungsergänzung erhalten. UNICEF unterstützt auch einfache Gesundheitsstationen, in denen schon 1,6 Millionen Menschen behandelt wurden.

  • Impfungen: Mit UNICEF-Hilfe wurden bereits 7,7 Millionen Kinder gegen Masern geimpft, 8,5 Millionen gegen Kinderlähmung (Polio). 

  • Trinkwasser: Jeden Tag versorgt UNICEF 2,6 Millionen Menschen mit sauberem Trinkwasser. 16 Wasserreinigungsanlagen wurden bisher installiert, über 2.600 Filter und 6 Millionen Tabletten und Beutel mit Pulver zur Wasserreinigung verteilt. Über 600 Tanklastwagen sind zur Versorgung der Menschen im Einsatz. 

  • Kinderschutz: UNICEF hat in den großen Auffanglagern 240 einfache Kinderschutzzentren eingerichtet. Hier werden mehr als 50.000 Kinder betreut. 

  • Bildung: UNICEF stellt für die Notschulen "Schulen in der Kiste" bereit. In den Kisten befindet sich Unterrichtsmaterial. Bisher wurden 680 Übergangsschulen für mehr als 52.000 Kinder eingerichtet – meist in Zelten.

Ein Obdachlosenlager in der Stadt Sukkur. Das Lager ist eines von vielen im Land und bietet den Menschen Schutz vor den Wassermassen. Foto: UNICEF/Ramoneda
LupeEin Obdachlosenlager in der Stadt Sukkur. Das Lager ist eines von vielen im Land und bietet den Menschen Schutz vor den Wassermassen. Foto: UNICEF/Ramoneda

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UNICEF engagiert sich weiter

Baustein 3

  • Ansteckungsgefahr: Immer noch ist das Risiko an Malaria oder Durchfall zu erkranken groß. UNICEF verteilt zurzeit über 280.000 Moskitonetze. Weitere Moskitonetze und Medikamente werden benötigt. UNICEF wird weiterhin Kinder impfen und den Aufbau der medizinischen Grundversorgung für Schwangere und Neugeborene unterstützen.

  • Nahrung: Leider steigt die Zahl der unterernährten Kinder weiter an. Mehr als 75.000 Kinder sind bereits mangelernährt, es fehlt an wichtigen Vitaminen und Mineralien. UNICEF verteilt derzeit gemeinsam mit Partnern Zusatznahrung.

  • Schutz vor dem Winter: Bald wird der Winter in Pakistan beginnen. Dafür brauchen die Flutopfer, die oft ihren gesamten Besitz verloren haben, warme Kleidung.

  • Wiederaufbau: Durch die Wassermassen wurden viele Häuser zerstört. UNICEF hilft dabei Unterkünfte bereit zu stellen und wird in den nächsten Monaten den Wiederaufbau unterstützen. 

  • Bildung: Über 220.000 Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, leben noch in Schulen. Rund 2.000 Schulen in der Provinz Sindh stehen deshalb nicht für den Unterricht zur Verfügung. Außerdem wurden fast 10.000 Schulen zerstört oder beschädigt und müssen wieder aufgebaut oder repariert werden.

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Viele weitere aktuelle Infos zu den Überschwemmungen in Pakistan findet Ihr auf der UNICEF-Homepage.

Hier gibt es ältere Nachrichten über Pakistan auf younicef.de (von August 2010)

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UNICEF-Nothilfe in Pakistan
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