
Eva Padberg in Südafrika
eva padberg in südafrika
Bild
Baustein 1
4. Mai 2010 - Eva Padberg ist gerade frisch zurück aus Südafrika – und sehr begeistert von dem Engagement der Jugendlichen, denen sie begegnet ist. Gemeinsam mit der UNICEF-Pressesprecherin Helga Kuhn besuchte das deutsche Topmodel Ende April mehrere Projekte in Südafrika.
Einsatz für bessere Lernbedingungen
So zum Beispiel den GEM-Club an der Phefeni Schule im Johannesburger Township (so nennt man die Wohnviertel der schwarzen Bevölkerung) Soweto. GEM steht für Girls Education Movement. Mitglieder sind Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren - aber auch Jungen machen mit im Club. Die Jugendlichen setzen sich für ein besseres Miteinander und gleiche Rechte für Mädchen und Jungen ein. Außerdem engagieren sie sich gegen die Ausbreitung von HIV und sexuelle Gewalt und setzen sich erfolgreich für bessere Lernbedingungen an den Schulen ein: z.B. für saubere Klassenzimmer, die Einrichtung von Computerräumen und die Abschaffung von körperlichen Strafen. UNICEF unterstützt die Einführung der GEM-Clubs, die es mittlerweile an über 10.000 südafrikanischen Schulen gibt.
Im Gespräch mit den Jugendlichen
Eva Padberg diskutierte lange mit den 23 Clubmitgliedern. Von der 16-jährigen Aisha ließ sie sich erklären, was sie tun, um andere Jugendliche vom Drogenkonsum abzuhalten: „Wir sprechen mit den Jugendlichen, die auf der Straße herumhängen, und organisieren Veranstaltungen – Sport, Literatur und Diskussionen über alle Themen, die für Jugendliche wichtig sind. So kann man sie dazu bringen, etwas Sinnvolles zu tun“, erzählt Aisha stolz.
Berühmte Nachbarschaft
Die Mitglieder des GEM-Clubs sind nicht die ersten hier, die sich für bessere Lebensbedingungen einsetzen: Ganz in der Nähe der Phefeni Schule lebten früher die späteren Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela und Desmond Tutu. Und hier gab es mit die ersten Schüler und Lehrer, die sich gegen die rassistische Schulpolitik des Apartheidsystems wehrten.
Für sich und die Mitmenschen
UNICEF-Patin Eva Padberg war nach dem Besuch der Schule ganz beeindruckt von den Jugendlichen in dem GEM-Projekt: „Die haben ganz tolle Ideen und sind mit sehr viel Enthusiasmus dabei. Sie setzen sich nicht nur dafür ein, dass es ihnen besser geht, sondern auch für ihre Umwelt und ihre Mitmenschen. Es lohnt sich tausendprozentig, dieses Projekt zu unterstützen.“
Den Reisebericht der UNICEF-Pressesprecherin könnt Ihr auf der Website www.schulenfuerafrika.de nachlesen.
extras
link
Zur Website www.schulenfuerafrika.de
eva padberg
Das Topmodel Eva Padberg stammt aus Thüringen. Schon mit 15 bewarb sie sich bei einem Bravo-Contest und kam auf Anhieb unter die ersten zehn. Bevor sie als Model weltberühmt wurde, arbeitete sie als Moderatorin beim Fernsehen.
Für UNICEF setzt sie sich schon seit 2006 ein. Seitdem ist sie Patin für das UNICEF-Projekt "Schulen für Afrika". Für UNICEF ist sie bereits mehrmals nach Afrika gereist. Vor Ort schaute sie sich Schulen an, die mit Spendengeldern gebaut wurden.












UNICEF