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In Kenia bekommen Kinder in der Schule eine Mahlzeit für den ganzen Tag | © UNICEF/NYHQ2011-1345/Njuguna

Die Hilfe kommt in Somalia an

UNICEF impft und versorgt die Kinder

10. Oktober 2011 - In Ostafrika ist die Lage für die Kinder weiter sehr ernst. Vor allem die Situation in Somalia ist weiter katastrophal. Die Hungersnot hatte sich im September dort noch mehr ausgebreitet. Das bedeutet, dass sehr viele Kinder und Erwachsene dort unter Mangelernährung leiden und sogar daran sterben können. Im September war Christian Schneider, der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, in Ostafrika, um dort einen Eindruck der Situation der Kinder zu bekommen. Mehr erfahrt Ihr in seinem Bericht aus Ostafrika und einem Interview mit Christian Schneider nach seiner Reise.

Kinder in Gefahr

Aufgrund der Nahrungsknappheit flüchten Familien mit ihren Kindern aus Somalia in Flüchtlingslager nach Kenia. Doch der Fußmarsch über die Landesgrenze ist viel zu weit und für die meisten Menschen viel zu anstrengend. Ihre Körper sind geschwächt und können die hohe Anstrengung nur schlecht vertragen.

Was tut UNICEF?

Landkarte Ostafrika (Englisch)
Landkarte von Ostafrika (Englisch). Somalia ist besonders stark betroffen.

UNICEF hilft den Menschen in Somalia, Kenia und den angrenzenden Ländern gleichzeitig und verteilt Essen, Wasser und Medikamente:

  • Zusatznahrung: Mangelernährte Kinder müssen dringend mit spezieller Nahrung versorgt werden. UNICEF liefert viele Tonnen Zusatznahrung in die besonders betroffenen Regionen - vor allem in den Süden Somalias. Zusatznahrung ist z.B. eine Mais-Soja-Mischung oder eine spezielle Erdnusspaste, die mit besonders vielen Vitaminen und Nährstoffen angereichert ist.
  • Trinkwasserversorgung: UNICEF verteilt mit Hilfe großer Tanklastwagen sauberes Trinkwasser an die Menschen in Ostafrika. Außerdem teilen Gesundheitshelfer Wasserreinigungstabletten aus, damit verschmutztes Wasser trinkbar gemacht werden kann.
  • Impfkampagnen: UNICEF hat Impfkampagnen gestartet, um die Kinder vor Krankheiten wie Masern und Kinderlähmung zu schützen. Denn in den Flüchtlingslagern und anderen Orten, wo viele Menschen eng beieinander wohnen, verbreiten sich diese Krankheiten sehr schnell.
Mit diesem Maßband können von UNICEF ausgebildete Gesundheitshelfer Mangelernährung bei Kindern feststellen. Dazu wird der Armumfang gemessen. Liegt er im gelben oder sogar im roten Bereich, braucht das Kind Hilfe.
Mit diesem Maßband können von UNICEF ausgebildete Gesundheitshelfer Mangelernährung bei Kindern feststellen. Dazu wird der Armumfang gemessen. Liegt er im gelben oder sogar im roten Bereich, braucht das Kind Hilfe.

Das könnt Ihr tun!

Auch Ihr könnt für die Menschen in Afrika aktiv werden! Helft mit, gegen die Hungersnot in Somalia und Kenia vorzugehen. Informiert Euch auf unserer Seite Das könnt Ihr tun über Aktionen, mit denen Ihr die UNICEF-Hilfe vor Ort unterstützen könnt.

Das könnt Ihr tun

Fotostrecke: Die UNICEF-Hilfe kommt an

Flüchtlinge in Somalia stehen an, um sich mit sauberem Trinkwasser aus Wassertanks zu versorgen. Das Wasser wird von Mitarbeitern der AMISOM (Mission der Afrikanischen Union in Somalia) verteilt. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1205/Holt

Pakete mit Plumpy-Nut - einer nahrhaften Erdnusspaste - werden in Flüchtlingslagern und Ernährungszentren für mangelernährte Kinder verteilt. Die Zusatznahrung erhält wichtige Vitamine und Nährstoffe. Foto: UNICEF Kenya/2011/Tidey

 

Iman ist 18 Monate alt und mangelernährt. Ihre Mutter Genete reicht ihr die fertig abgepackte Erdnusspaste als therapeutische Zusatznahrung, die sie in einer Gesundheitsstation in Äthiopien erhalten hat. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1177/Getachew

Gesundheitshelfer kontrollieren regelmäßig den Umfang des Oberarms mangelernährter Kinder. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1108/Holt

Christian Njerie ist Gesundheitshelferin in Liboi im Nordosten Kenias. Sie unterstützt die umfangreiche Impfkampagne gegen Masern und Kinderlähmung in Kenia. Foto: UNICEF/Modola

Hier zeigt eine Gesundheitshelferin ein Fläschchen mit dem Impfstoff gegen Masern. UNICEF stellt die Impfstoffe zur Verfügung. Foto: UNICEF/Modola

Mütter warten mit ihren Kindern geduldig auf die Impfung. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1208/Modola

Zur Stärkung ihrer Abwehrkräfte werden Kinder auch mit Vitamin A versorgt. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1216/Modola

Die Impfkampagne in Kenia ist sehr wichtig, um den Ausbruch von  Kinderkrankheiten in den Flüchtlingslagern zu vermeiden. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1238/Modola

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Unterzeile zum Video

Neue Folge unicefTV: Die UNICEF-Hilfe in Ostafrika kommt an.

geolino-geschichte

In der September-Ausgabe berichtet GEOlino über die Situation der Menschen in Ostafrika. Lest hier die Geschichte Nimos Flucht vor dem Hunger (PDF)

das könnt ihr tun

Aktionsideen für Ostafrika

tolle aktion

Die Kinderstaffel "LILIPUZ läuft prima" ist beim Köln-Marathon gestartet und hat ihr Sponsorengeld für die Kinder in Ostafrika gespendet: Laufen für Ostafrika

für eltern&lehrer

Unterrichtsmaterialien und Informationen zum Thema Nothilfe gibt es auf der Themenseite Nothilfe

www.unicef.de

Auf unicef.de gibt es eine Sonderseite zu Ostafrika mit vielen Geschichten aus Somalia und Kenia und umfangreichen Informationen:

Sonderseite Ostafrika

Aktuelles aus dem Flüchtlingslager Dadaab in Kenia