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Hunger und Dürre am Horn von Afrika
Vor allem Kinder leiden unter der Nahrungsmittelkrise
Baustein 1

- LupeLandkarte von Ostafrika.
13. Juli 2011 - Die vier Länder Kenia, Somalia, Äthiopien und Djibouti liegen am Horn von Afrika - im Osten des Kontinents. In den Ländern ist eine schlimme Nahrungsmittelkrise ausgebrochen. Das heißt, dass die Menschen, die hier leben, nicht genug zu essen haben. Weil es in den letzten zwei Jahren kaum geregnet hat, konnten die Bauern auf ihren Feldern nur wenig Getreide und Gemüse ernten. Diese Dürre führt dazu, dass sich die Menschen am Horn von Afrika nicht mit eigenen Lebensmitteln versorgen können.
Viele Kinder sind mangelernährt

- LupeMangelernährte Kinder erhalten eine spezielle, sehr nahrhafte Erdnusspaste.
Insgesamt sind von der Nahrungsmittelkrise zehn Millionen Menschen in Ostafrika betroffen. Über zwei Millionen Kinder sind mangelernährt. Davon sind 500.000 Kinder besonders in Gefahr.
Kinder, die über einen längeren Zeitraum nicht genug Essen zu sich genommen haben, sind besonders gefährdet, krank zu werden. Ihre Körper sind sehr schwach. Das Abwehrsystem ist nicht stark genug, sie vor Krankheiten zu schützen. Sie sind von Infektionen wie Masern, Durchfall und Lungenentzündung bedroht. Mangelernährung schädigt die gesamte körperliche und seelische Entwicklung von Kindern. Deshalb ist es dringend notwendig, dass sich die Regierungen der Länder Ostafrikas mit den Hilfsorganisationen zusammenschließen, um vor allem den hungernden Kindern zu helfen.
Was tut UNICEF für mangelernährte Kinder?
Für mangelernährte Kinder ist sehr wichtig, dass sie Nahrung mit sehr vielen und gesunden Nährstoffen bekommen. Denn die Nährstoffe liefern dem Körper Kraft und stärken das Abwehrsystem gegen Krankheiten. Deshalb verteilt UNICEF so genannte "therapeutische Nahrung". Das ist zum Beispiel eine speziell hergestellte Erdnusspaste, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Außerdem erhalten die Kinder Vitamin-A-Tabletten, die ebenfalls das Abwehrsystem stärken.
UNICEF kümmert sich auch darum, dass die Kinder Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen. Dazu werden Brunnen gebaut und Tabletten zur Wasserreinigung an Familien verteilt. Zusätzlich startet UNICEF Impfkampagnen gegen Masern und Kinderlähmung, um die geschwächten Kindern vor den Krankheiten zu schützen.
Fotostrecke: Kinder in Flüchtlingslagern in Kenia
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