
wirbelsturm in myanmar
Ein Jahr danach
07.05.2009 - Erinnert Ihr Euch? Vor einem Jahr in der Nacht des 2./3. Mai 2008 zerstörte der verheerende Wirbelsturm Nargis weite Landstriche in Myanmar (das frühere Burma). Rund 140.000 Menschen starben oder sind bis heute vermisst, 800.000 verloren durch den Zyklon ihr Zuhause. Insgesamt waren rund 2,4 Millionen Menschen von der Naturkatastrophe betroffen. In den verwüsteten Regionen des Irrawaddy-Deltas und von Rangun wurde jede zweite Schule zerstört oder schwer beschädigt. Der Wirbelsturm zerstörte hier auch drei von vier Gesundheitsstationen. Verseuchtes Wasser, Mangelernährung und Infektionskrankheiten bedrohten das Leben Hunderttausender Kinder.
Weil UNICEF in Myanmar seit Jahren tätig ist, konnte die Nothilfe innerhalb von 24 Stunden anlaufen. Spender aus Deutschland haben diese Hilfe mit fast zwei Millionen Euro unterstützt. Als größte Hilfsorganisation vor Ort hat UNICEF die Menschen schnell mit überlebenswichtigem Trinkwasser, Medikamenten und weiteren Hilfsgütern versorgt - per Lastwagen und häufig auch per Boot. So gelang es, den Ausbruch von Seuchen zu verhindern und die Kinder vor Malaria und Denguefieber zu schützen. UNICEF hilft jetzt, die Versorgung der Kinder im Katastrophengebiet auch langfristig sicherzustellen.
Einen Überblick über die UNICEF-Nothilfe könnt Ihr hier lesen.












UNICEF