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„Ich würde all meine Tore gegen Lehrer und Schulklassen für alle Kinder tauschen“
Schüler aus Argentinien und Barcelona interviewten UNICEF-Botschafter Lionel Messi
Baustein 1
15. Dezember 2010 - Für Kinder aus zwölf Schulen im spanischen Barcelona und in Argentinien war es eine große Sache: UNICEF-Botschafter und Fußballstar Lionel Messi stellte sich ganz persönlich ihren Fragen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich gut vorbereitet. Sie hatten gelernt, dass sie ein Recht auf Spiel und Freizeit haben und im Unterricht Spielzeug aus Recycling-Material gebastelt. Die Kinder aus Argentinien waren per Video zugeschaltet. Die aus Barcelona trafen den Weltfußballer auf dem Gelände seines Clubs im Camp Nou.
Baustein 2
„Fußball ist viel mehr als nur Sport. Wenn es möglich wäre, würde ich all meine Tore gegen Lehrer und Schulklassen für alle Kinder eintauschen“, sagte Leo.
Die Frage eines Mädchens aus Argentinien brachte den 23-Jährigen Leo zum Lachen. „Konntest Du Dir als Schulkind vorstellen, einmal Fußballstar zu werden?“ „Als Schüler habe ich nur zum Spaß gespielt. Aus dem gleichen Grund habe ich weitergemacht – weil ich Fußball liebe“. Er würde niemals vergessen, dass er es anfangs sehr schwer hatte. „Ich war zu klein – aber es war meine Entscheidung, meinen Traum wahr zu machen. Und meine Familie hat mich dabei unterstützt“.
Messi für Kinder und UNICEF
Baustein 3
Am 11. März 2010 wurde Lionel Messi zum Internationalen UNICEF-Botschafter ernannt. Im Alter von 13 Jahren wanderte der gebürtige Argentinier mit seinen Eltern nach Spanien aus. Der FC Barcelona erkannte sein Ausnahme-Talent und förderte ihn trotz seiner Wachstumsstörung. Messi dankte es seinem Club mit genialen Toren. Obwohl er inzwischen spanischer Staatsbürger ist, spielt er auf eigenen Wunsch auch in der Nationalelf seiner Heimat. Mit seiner eigenen Kinderstiftung setzt er sich besonders für Gesundheits- und Bildungsprojekte ein und richtete beispielsweise in einem Krankenhaus in Barcelona einen Bereich für behinderte Kinder ein.
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Mehr über Lionel Messi auf younicef (von Juli 2010)













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