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Panoramabild "Schule anderswo"

Mukandayisenga aus Ruanda

Stolz zeigt Mukandayisenga ihre Schuluniform. Die Achtjährige aus Ruanda ist eines der ersten Kinder, die dank UNICEF zur Schule gehen können. Das Mädchen und ihre älteren Geschwister sind Waisen. Seit dem Tod ihrer Eltern leben sie in einer baufälligen Hütte im Dorf Kigeyo. Hier schlagen sich die vier mit dem Anbau von Bohnen und Kartoffeln durch. Keines der Geschwister hat je regelmäßig Unterricht erhalten. Durch die Erweiterung der alten, viel zu kleinen Grundschule soll das jetzt anders werden. Auch die Schuluniform, Bücher und Hefte hat Mukandayisenga dank der Initiative „Schulen für Afrika“ bekommen. Für allein lebende Kinder mobilisiert UNICEF auch zusätzliche Unterstützung zum Beispiel durch Schulclubs. Hier überlegen die Kinder gemeinsam, wie sie Klassenkameraden in Not helfen können.

 

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Messias Pedro aus Angola

„Ich möchte so lange zur Schule gehen, wie ich kann“, sagt Messias Pedro. Der Neunjährige besucht die Grundschule San Francisco de Assis, die UNICEF mit Spenden aus Deutschland und der Mithilfe der Dorfbewohner bereits wieder aufgebaut hat. Dicht gedrängt sitzen die Jungen und Mädchen im noch kahlen Klassenzimmer. Tische gibt es noch keine, die Stühle haben die Kinder von zu Hause mitgebracht. Wer keinen hat, sitzt auf dem Fußboden. Das soll bald anders werden: UNICEF stattet die Schule mit Möbel, Tafeln und Schulmaterialien für die Kinder aus. Messias Pedro freut sich über die neuen Klassenräume – denn er weiß, dass ein Schulabschluss für ihn eine bessere Zukunft bedeutet. Jetzt macht der Unterricht auch richtig Spaß, denn die Lehrer haben moderne Methoden gelernt. In Angola wurden während des 30-jährigen Bürgerkriegs über 1.500 Schulen zerstört. In den ärmsten Regionen geht gerade einmal jedes dritte Kind zur Schule.

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Hum Kumari aus Nepal

Hum Kumari aus Nepal ist erst zwölf Jahre alt, aber sie hat bereits einen Arbeitstag wie eine Erwachsene. Ihre schönsten Stunden sind morgens von 6.30 bis 8.30 Uhr: Dann darf sie zur Schule gehen. Für Kinder wie sie sind die Bal Shiksha Kurse die einzige Möglichkeit, überhaupt lesen und schreiben zu lernen. 35 Kinder sitzen mit ihr auf der Schulbank. Viele bringen ihre jüngeren Geschwister mit, auf die sie aufpassen müssen. In Lekh Nath, ihrem Heimatdorf, ist Hum Kumari einige Wochen zur Schule gegangen, aber die Schuluniform, Stifte und Schulbücher waren einfach zu teuer für die Familie. Außerdem wird ihre Arbeitskraft im Steinbruch gebraucht. Gerade mal drei Euro gibt es für eine Wagenladung voller Sandsäcke. Dafür müssen das Mädchen und ihre Eltern drei bis vier Tage arbeiten. Später will sie es dank UNICEF einmal besser haben: „Ich will Ärztin werden“.

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