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nothilfe in libyen

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Viele Kinder und ihre Familien müssen Libyen verlassen und fliehen in Flüchtlingslager an der Grenze. Foto: UNICEF/NYHQ2011-0505/Ramoneda

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Nothilfe in Libyen

Zehntausende Kinder sind in Gefahr

Baustein 1

21. April 2011 – UNICEF macht sich große Sorgen wegen der Auswirkungen der Gewalt auf Kinder in Nordafrika und im Nahen Osten. Vor allem das Militär schießt gezielt auf Menschen. Besonders Mädchen und Jungen sterben durch Kugeln und Granaten. UNICEF findet das Kinder nicht zur Zielscheibe von Waffen werden dürfen. Deshalb fordert UNICEF Zugang zu den betroffenen Gebieten um allen Kindern in Not helfen zu können. Denn allein in Libyen sind zehntausende Kinder in Gefahr und brauchen Hilfe. Außerdem fordert UNICEF alle Parteien dazu auf, sich an die Kinderrechte zu halten und alles zu tun, um Kinder vor Gewalt zu schützen. Neben der Gewalt ist auch das Fehlen von Wasser, Nahrung und Medikamenten ein großes Problem.

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So hilft UNICEF

Baustein 2

Bislang sind über 550.000 Menschen aus Libyen geflohen. An den Grenzen zu Tunesien und Ägypten wurden Lager mit Hilfsgütern gebaut. Dort versorgt UNICEF die Flüchtlinge mit sauberem Wasser und Toiletten. UNICEF konnte zusammen mit anderen Organisationen Medikamente und technische Geräte zur Versorgung von 50.000 Menschen nach Misrata bringen.

Auch werdende Mütter und Familien werden von UNICEF unterstützt. Für Kinder gibt es im Flüchtlingslager extra Bereiche, wo sie in Ruhe spielen können. Auch für die Kinder, die wegen der Kämpfe ihr Zuhause nicht verlassen dürfen, gibt es Spielsachen. So können die Kinder wenigstens zu Hause spielen und die schlimme Situation für einen Augenblick vergessen.