kinder und krieg

Panorama-Bild Krieg

Ängste bearbeiten

Noch nie haben so viele Kinder unter Krieg gelitten wie in den letzten 100 Jahren. Täglich  erfahren Kinder und Jugendliche über die Medien von kriegerischen Auseinandersetzungen, z.B. im Irak und in Afghanistan. Sie  machen sich Gedanken und haben manchmal auch  Angst. Es ist deshalb wichtig, aktuelle Ereignisse zu Hause und  im Unterricht zu thematisieren. Geben Sie den Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Fantasien und Ängste zu artikulieren. Beantworten Sie Fragen, geben Sie sachliche Informationen und machen Sie ihnen Mut, sich aktiv für den Frieden einzusetzen.

Was können Eltern und Lehrer tun?

Unterstützen Sie Kontakte zu Flüchtlingskindern. Laden Sie sie z.B. ein zum Spielen und Hausaufgabenmachen. Helfen Sie ihnen, die deutsche Sprache zu lernen. Vielleicht möchte sich Ihre Klasse auch längerfristig für ein Kriegsopfer oder ein Hilfsprojekt einsetzen?

Nehmen Sie Stellung gegen Vorurteile, Rassismus und Gewalt. Leiten Sie Ihre Schülerinnen und Schüler zur Streitschlichtung an. Nehmen Sie teil an Gewaltpräventionsprogrammen und Wettbewerben. Vermitteln Sie Ihren Schülerinnen und Schülern die Erfahrung, dass Spielen auch ohne Wettkampf, ohne Siege und Niederlagen Spaß bringen kann. Üben Sie "kooperative Spiele" ein und zeigen Sie den Kindern, wie man Frieden statt Krieg spielt. Veranstalten Sie mit Ihrer Klasse ein Friedensfest, z.B. als Abschluss eines Projekts oder einer Projektwoche "Kinder gegen Krieg". Singen Sie mit den Kindern Friedenslieder, falten Sie Friedenstauben oder schreiben Sie Friedensgedichte.

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