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Kampf gegen Mangelernährung: Die zweijährige Augustin erhält im Gesundheitszentrum in Kaniaka (Demokratische Republik Kongo) eine Mischung aus Mais und Erdnüssen | Foto: UNICEF/Asselin

Gutscheine retten Leben!

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10. August 2012 - In der Demokratischen Republik Kongo flammen immer wieder bewaffnete Konflikte auf. Vielen Familien bleibt nur die Flucht – und die Hoffnung, an einem sicheren Ort neu anfangen zu können.

UNICEF hat ein umfassendes Hilfsprogramm für die Flüchtlingsfamilien aufgebaut. Sie erhalten Gutscheine im Gesamtwert von 65 Euro, die sie auf den lokalen Märkten eintauschen können. Mit Hilfe der Gutscheine können sie selbst entscheiden, was sie für einen Neubeginn am dringendsten brauchen - zum Beispiel Küchensets mit Kochgeschirr, Zeltplanen, Schlafmatten, neue Schuhe, Hygieneartikel wie Seife oder eine Nähmaschine.

UNICEF hilft auch bei der Wasserversorgung und stellt Medikamente bereit. Die Kinder erhalten Schulmaterial und werden in sicheren Spielzonen betreut.

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Bildergalerie: Auf dem Gutschein-Markt

Jede Familie erhält ein Gutscheinheft im Gesamtwert von 65 Euro. Die Gutscheine können auf ausgewählten lokalen Märkten eingetauscht werden.

UNICEF arbeitet eng mit lokalen Händlern zusammen, um faire Preise auf den Märkten zu garantieren.

Dank der Gutscheine kann jede Familie selbst entscheiden, was sie am dringendsten braucht.

UNICEF und seine Partner nutzen die Märkte auch als Gelegenheit, um über Gesundheit und Kinderschutz zu informieren.

Auf den Märkten gibt es eine große Auswahl an Waren, unter anderem Küchenutensilien, Matratzen und Werkzeug.

Durchschnittlich 500 bis 600 Menschen täglich kommen zum Markt.

Am Morgen melden sich die Familien an und erhalten die Gutscheine.

Radios, Spielzeug und Anziehsachen sind ebenfalls auf den Märkten zu erwerben.

UNICEF arbeitet mit lokalen Partnern zusammen, um die Versorgung der Flüchtlingsfamilien zu ermöglichen.

Als Ersatz für eine Unterschrift gibt eine Frau ihren Daumenabdruck ab. Sie bestätigt damit, dass sie ihre Gutscheine erhalten hat. | Foto: UNICEF/Asselin

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Fotos: UNICEF/Cornelia Walther