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Klimaschutz vorantreiben!

Junge UNICEF-Klimabotschafter diskutieren mit Politikern während des Klimagipfels in Cancún, Mexiko

Baustein 1

10. Dezember 2010 – Um zu beschließen, was gegen den Klimawandel getan werden kann, haben sich vom 29. November bis zum 10. Dezember 2010 Politiker aus aller Welt in Cancún, Mexiko, getroffen. Auch junge UNICEF-Vertreter waren anwesend, um mit Politikern und anderen Jugendlichen aus aller Welt über das Thema „Klimawandel“ zu sprechen und ihre Ideen und Initiativen einzubringen.

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Was bedeutet Klimawandel eigentlich?

Baustein 2

Klimawandel: fast jeder hat das Wort schon mal gehört. Aber was bedeutet es eigentlich? Weil die Menschen immer mehr Fabriken oder Flugzeuge bauen, Autos produzieren und immer mehr Öl und Kohle z.B. zum heizen verbrennen, wird immer mehr Kohlendioxid freigesetzt. Kohlendioxid ist ein Gas, das der Umwelt schadet. Forscher gehen davon aus, dass sich dadurch das Klima ändert - es wird langsam wärmer auf der Erde. Stürme, Überschwemmungen und Wüstenbildung sind weitere Folgen.

Bisher gibt es nur einen einzigen Vertrag, der die Länder dieser Welt dazu verpflichtet, weniger dieser schädlichen Gase zu produzieren. Dieser Vertrag, das Kyoto-Protokoll, läuft 2012 aus. Es muss also dringend ein neuer Vertrag verhandelt werden, um etwas gegen den Klimawandel zu tun.

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Junge UNICEF-Klimabotschafter gegen den Klimawandel

Baustein 3

Auch junge UNICEF-Vertreter waren in Cancún anwesend. Die vier jungen Klima-Botschafter hatten die Chance, während zahlreicher Randveranstaltungen des Gipfels andere Jugendvertreter, Regierungsabgeordnete und Klimaaktivisten zu treffen. Gemeinsam diskutierten sie die Wichtigkeit und Brisanz der lokalen Klimaschutzaktivitäten und deren Umsetzung und welchen Beitrag Kinder und Jugendliche leisten können.

Die jungen Botschafter kommen selbst aus Regionen in Lateinamerika, die besonders vom Klimawandel betroffen sind. Walter Clive Perriott z.B. ist 12 Jahre alt und kommt aus Belize. Belize wurde in den letzten Jahren immer wieder von Überschwemmungen und Wirbelstürmen heimgesucht. Oder Coralie Norris aus Haiti, 14 Jahre, musste Anfang diesen Jahres das verheerende Erdbeben in ihrem Heimatland miterleben. Auch Haiti ist immer wieder von Stürmen und Überschwemmungen betroffen.

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Ergebnisse des Klimagipfels

Baustein 4

Wichtige aber schwierige Themen wie die Verringerung von Treibhausgasemissionen, die z.B. durch Fabriken, Flugzeuge oder Motoren entstehen, wurden in Cancún leider nicht besprochen. Es gab auch keine Einigung auf ein verbindliches Klimaschutzabkommen, das alle Länder dazu bringen soll, mehr gegen den Klimawandel zu tun. Dies soll erst im nächsten Jahr auf der Klimakonferenz in Südafrika verabschiedet werden. Die Zeit drängt.

Du willst mehr über den Klimagipfel in Cancún erfahren? Auf dem Blog "Voices of Youth" ebenso wie auf Facebook und Twitter haben Jugendreporter über die Ereignisse berichtet (auf Englisch).

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infos

Mehr über den Klimagipfel in Cancún (Englisch): Unite for Climate

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