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Reiche Länder - arme Kinder
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4. Juni 2012 - Auch in den 35 reichsten Ländern der Welt gibt es Kinder, die relativ arm aufwachsen - und zwar weltweit etwa 30 Millionen Kinder. Allein in Deutschland wachsen fast 1,2 Millionen Mädchen und Jungen in so genannten einkommensschwachen Familien auf. Also in Familien, die nur ein relativ niedriges Einkommen haben. Das hat UNICEF in einer neuen Studie herausgefunden.
Vielen Kindern fehlt es aber zudem auch an anderen grundlegend wichtigen Dingen, die UNICEF ebenfalls untersucht hat. Dazu gehören beispielsweise altersgerechtes Spielzeug, regelmäßige Freizeitaktivitäten, Bücher, ein eigener Platz für Hausaufgaben und auch eine tägliche warme Mahlzeit. Hier bei uns in Deutschland erhält jedes 20. Kind keine tägliche warme Mahlzeit. Besonders häufig fehlen den Kindern diese wichtigen Dinge, wenn ihre Eltern arbeitslos sind.
Im Vergleich mit anderen reichen Ländern landet Deutschland nur im Mittelfeld. Besonders gute Bedingungen für Kinder gibt es vor allem in skandinavischen Ländern - Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden - und auch in den Niederlanden.
UNICEF setzt sich dafür ein, dass jedes Kind eine Chance bekommt auf Bildung, Sicherheit und Gesundheit. Es soll niemand benachteiligt werden - egal, wie arm oder reich die Familie ist, aus der er kommt.
Mehr Informationen zu diesem Thema erhaltet Ihr auf der UNICEF-Website.
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Arme Kinder im reichen Deutschland - gibt es das überhaupt? Und was gilt denn in Deutschland als "arm"? Um mehr zu erfahren, lest den aktuellen Blogbeitrag von Steffen.












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