
jubos in aktion
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Kinder starten eigene Nothilfeaktion

- LupeScheckübergabe für die Nothilfe in Ostafrika in Heubach.
24. Oktober 2011 - In der Kinderspielstadt „Kidstown“ in Heubach (in der Nähe von Stuttgart) wurde sie geboren, die Idee, den notleidenden Kindern in Ostafrika zu helfen. „Kidstown“ ist seit über zehn Jahren fester Bestandteil des Sommerferienprogramms in Heubach. 150 Kinder bauen und gestalten in einem Zeitraum von zehn Tagen ihre eigene kleine Stadt, in der es alles gibt „wie im richtigen Leben“: Bürgermeister, Gemeinderat, Versorgung und Verwaltung, Geldkreislauf, Dienstleistungen, Produktion und Handel, Freizeit und Kultur.
Die Kinder aus Kidstown hatten durch das Fernsehen von der Hungersnot in Ostafrika gehört und sich gefragt, wie sie den Menschen helfen könnten. In der täglich stattfindenden Bürgerversammlung beschlossen die Kinder, für die Nothilfe in Ostafrika eine Spendensammlung zu organisieren. Sie stellten eine in einem Kidstown-Betrieb hergestellte Spendenbox auf, in die jeder freiwillig etwas von seinem selbstverdienten Lohn geben konnte.
11.240 "Ostalb-Euro" an Spenden gesammelt
Acht "Ostalb-Euro" (die Kidstown-Währung) ist der Stundenlohn für jedes Kind. Davon wird noch Steuer und Krankenversicherung abgezogen. Auf diese Weise kamen 11 240 "Ostalb-Euro" zusammen. Umgerechnet habe so jeder Bürger von Kidstown ca. drei Tageslöhne von seinem Verdienst abgegeben, hat Stadtjugendpfleger Andreas Dionyssiotis ausgerechnet.
Die Raiffeisenbank Rosenstein ließ sich nicht lumpen und tauschte diesen Betrag in "echte" Euro um. So konnten die Kinder mithilfe der Bank einen Scheck über 500 Euro an UNICEF überreichen.
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