unicef-juniorbotschafter 2015
Die JuniorBotschafter-Gewinner des Jahres 2015: Die Jubokaki-AG aus Kaltenkirchen. © UNICEF/2015/Vielz

Überschrift und Intro

Platz 1:

Flüchtlinge willkommen!

Die Schülerinnen und Schüler der „JuBoKaki“-AG des Gymnasiums Kaltenkirchen (Schleswig-Holstein) setzen sich als Flüchtlingslotsen ein.

Die „JuBoKaki“-AG des Gymnasiums Kaltenkirchen sind elf Schülerinnen und ein Schüler, die sich in ihrer Umgebung für die Rechte von Flüchtlingskindern einsetzen. Den Neuntklässlern ist es wichtig, Flüchtlingsfamilien in Kaltenkirchen willkommen zu heißen und möglichst viel dafür zu tun, dass sie sich in ihrer neuen Heimat wohl fühlen.

UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt und UNICEF-Botschafter Alexander Gerst überreichten den 1. Preis an die JuBoKaki-AG des Gymnasiums Kaltenkirchen. © UNICEF/2015/Vielz

Dafür sind sie jede Woche freiwillig als „Flüchtlingslotsen“ im Einsatz und unterstützen ein Projekt, das die Stadt Kaltenkirchen ins Leben gerufen hat. Flüchtlingslotsen sollen den Ankommenden den Neubeginn in der Fremde erleichtern. Die Schülerinnen und Schüler helfen zum Beispiel Lehrern dabei, Sprachkurse für Asylbewerber vorzubereiten und betreuen deren Kinder.

 
Im Dezember 2014 hat die „JuBoKaki“-AG eine eigene Weihnachtsfeier für Flüchtlingsfamilien in Kaltenkirchen organisiert. Die Jugendlichen wollten die Flüchtlingskinder vor allem kennenlernen. Sie haben viel mit ihnen gesprochen, aber auch gemeinsam gebastelt und Plätzchen gebacken. 

Text mit 1. Bild

Jeden Donnerstag treffen sich die engagierten Jugendlichen im Rathaus mit anderen Flüchtlingslotsen, um sich auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, wie sie die Flüchtlinge in ihrer Stadt noch mehr unterstützen können.

„Kinderrechte zu kennen ist gut, sie zu verbreiten und unterstützen ist besser.“ Unter diesem Motto hat sich die „JuBoKaki“-AG auch ganz allgemein mit den Rechten von Kindern beschäftigt. Dafür haben sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der fünften Klassen an ihrem Gymnasium Kinderrechtekarten gestaltet. Diese Karten wurden an Luftballons gehängt und in den Himmel steigen gelassen, sodass die Menschen, die sie finden, über das jeweilige Recht nachdenken können, das auf der Karte steht. Am häufigsten war auf den Karten zu lesen „Kinder haben ein Recht auf ein Zuhause“.

Begründung der Jury

Die Jury hat die „JuBoKaki“-AG des Gymnasiums Kaltenkirchen als UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2015 ausgezeichnet, weil sie sich sehr vorbildlich und persönlich mit der Geschichte von Flüchtlingskindern und deren Familien befasst.

Im direkten Kontakt vermitteln die Schülerinnen und Schüler Flüchtlingskindern Sprachkenntnisse und verbessern so das Leben der Kinder nachhaltig. Über sprachliche und religiöse Grenzen hinweg haben sie die Flüchtlingsfamilien durch eine selbst organisierte Weihnachtsfeier mit gesellschaftlichen Traditionen vertraut gemacht und integriert. In Gesprächen bieten die Jugendlichen immer wieder Hilfe an und übernehmen mit ihrem Handeln Verantwortung.

Der direkte, persönliche und aktive Umgang mit Flüchtlingskindern hat die Jury besonders beeindruckt. Darüber hinaus lenkt die „JuBoKaki“-AG mit ihren Aktionen immer wieder die öffentliche Aufmerksamkeit auf das viel diskutierte und aktuelle Thema Flüchtlingspolitik.

Die xxx in Aktion:

Die Jubokaki-AG des Gymnasiums Kaltenkirchen in Aktion:

optional: 2., 3., 4.,5. Foto

  • Die Schülerinnen und Schüler setzten sich für Flüchtlinge in ihrer Stadt ein.
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  • Die Jugendlichen der Jubokaki-AG haben mit Flüchtlingskindern geredet und gemeinsam Plätzchen gebacken.
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