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unicef-juniorbotschafter 2013

Platz 3: Bänder kn(ü)öpfen für Kinderrechte

Eine Aktion von Antonia Mümken (14) und Mara Hülsdünker (14) aus Dorsten/Nordrhein-Westfalen

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Antonia und Mara starteten ihren Einsatz für Kinderrechte mit ganz alltäglichen Gegenständen: Knöpfen. Denn die beiden Mädchen sind davon überzeugt, dass jeder mit ganz einfachen Mitteln etwas für Kinderrechte tun kann. Antonia und Mara basteln Armbänder aus Knöpfen und verkaufen sie an Haustüren und auf Großveranstaltungen. Ein Knopf symbolisiert für die beiden auch „Zusammenhalt“. Ihre Botschaft lautet: „So wie Knöpfe zusammenhalten, so müssen auch wir Menschen zusammenhalten. Wir stecken alle in einem System. Keiner darf verloren gehen.“ Antonia und Mara haben ihre Armbänder mit „Denkzetteln“ versehen, damit die Käufer wissen, wofür sie spenden. Auf den „Denkzetteln“ waren bewegende Geschichten von Kindern weltweit zu lesen und wie die Rechte dieser Kinder verletzt werden. Mit den eingenommenen Spenden wurden Projekte gegen Kinderarbeit in Indien unterstützt.

Außerdem haben die beiden Freundinnen Projekttage zum Thema „Kinderrechte“ in einer Grundschule durchgeführt. Mit Aufgaben und Rollenspielen haben Antonia und Mara die Schülerinnen und Schüler spielerisch über die eigenen Rechte aufgeklärt und sie gleichzeitig über die Situation von Kindern in anderen Ländern informiert. Das Projekt „Unser gutes Recht“ war ins Leben gerufen. Die ebenfalls an diesem Tag entstandenen Basteleien wurden gegen Spenden an Eltern und Bekannte abgegeben.

In Zusammenarbeit mit einer lokalen Zeitung haben Antonia und Mara auch zu einem Gedichtwettbewerb aufgerufen, bei dem Kinder über ein Kinderrecht schreiben sollen. Die besten drei Gedichte werden später veröffentlicht.

Begründung der Jury

Mit ihrer großen Eigeninitiative und Selbständigkeit haben Antonia und Mara die Jury überzeugt. Die vielfältigen und kreativen Aktionen zeigten, dass es den beiden Mädchen gelungen ist, sowohl Kindern als auch Erwachsene auf ganz anschauliche Weise das Thema „Kinderrechte“ nahezubringen. So haben die verschiedenen Spiele besonders die jüngeren Kinder dazu ermuntert, sich mit den eigenen Rechten auseinanderzusetzen.

Überzeugt haben Antonia und Mara die Jury auch mit ihren „Knopfarmbändern“, die den Zusammenhalt der Menschen weltweit symbolisieren sollen. Die damit verbundenen Geschichten auf den „Denkzetteln“ haben auf verständliche Weise gezeigt, welche Bedeutung die Kinderrechte weltweit haben.

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