Überschrift

unicef-juniorbotschafter 2013

Platz 2: Kinderrechte entdecken – den Lebensfaden verlängern!

Eine Aktion der Schülerinnen und Schüler der Lietzensee-Schule in Berlin

Text mit 1. Bild

Wenn jedes Kind auf dieser Welt einen eigenen Lebensfaden hätte – wie unterschiedlich lang wäre der wohl? Das haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-6 der Lietzensee-Schule gefragt. Sie haben über 4.500 g Wolle zu einem über 1,6 km langen, knallbunten Lebensfaden gewebt – als Symbol für die Lebensfäden aller Kinder weltweit. Während eines Aktionstages zum Thema Wasser wickelten die Kinder den Lebensfaden um ein Brückengeländer im Stadtteil Berlin-Mitte. Damit wollten sie darauf aufmerksam machen, dass sauberes Trinkwasser das Leben von Kindern weltweit verlängern kann. Die Schülerinnen und Schüler informierten die Passanten über Wasserprobleme weltweit und verteilten neben Informationsflyer auch symbolische Lebensfäden mit selbst gebastelten „Wasserfußabdrücken“.

Der lange Lebensfaden, der das Leben aller Kinder auf der Welt symbolisieren sollte, wurde schließlich zu einem „Lebensgewebe“ verstrickt und anlässlich des Tages der UN-Kinderrechtskonvention in einem Kaufhaus ausgestellt. Dort informierten die Mädchen und Jungen die Passanten über Kinderrechte und luden alle dazu ein, den Lebensfaden für die Kinder der Welt mit eigenen kleinen Fäden zu verlängern – als Zeichen der Solidarität.

Mit diesen Aktionen und einem Sponsorenlauf haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur tolle Aufklärungsarbeit geleistet, sondern auch Spenden für die Kinder in der Welt gesammelt.

Begründung der Jury

Die Mädchen und Jungen der Lietzensee Schule haben sich mit Unterstützung ihrer Lehrerin zu richtigen Kinderrechtsexperten entwickelt und ihr Wissen auch an Berliner Bürgerinnen und Bürger weitergegeben. Die Verbreitung der Kinderrechte in der Öffentlichkeit erfordert viel Mut, so die Begründung der Jury.

Die Idee der Schülerinnen und Schüler anhand von „Lebensfäden“ auf Kinderrechtsverletzungen weltweit aufmerksam zu machen, wie zum Beispiel dem Mangel an sauberem Trinkwasser, fand die Jury kreativ und überaus gelungen. Gleichzeitig animierten die Mädchen und Jungen mit ihrer Idee beim Aktionstag Wasser auch dazu, über den eigenen Wasserverbrauch weltweit nachzudenken. Mit vielen weiteren Aktionen für Kinderrechte sind die Erst- bis Sechstklässler der Lietzensee-Schule in Berlin schon seit vielen Jahren gegen Kinderrechtsverletzungen auf der ganzen Welt aktiv. Diese Beständigkeit erfreut die Jury. Der Preis soll die Schülerinnen und Schüler zum Weitermachen motivieren.

extras

JuBo-Logo 2013

UNICEF-JuniorBotschafter-Wettbewerb 2013