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kinder dieser welt
Johnson aus Simbabwe | © UNICEF/NYHQ2006-0412/Pirozzi

Johnson aus Simbabwe

Johnson Maisiri ist 16 Jahre alt. Er wohnt in dem Dorf Madziir, in dem südafrikanischen Land Simbabwe. Sein Vater ist an der Immunschwächekrankheit Aids gestorben. Auch seine Mutter trägt die Krankheit (das HI-Virus) in ihrem Körper. Johnson hat zwei Geschwister: seinen kleinen Bruder Janius (3 Jahre) und seine ältere Schwester Fortune (17 Jahre). Mit seiner Schwester und seiner Mutter kümmert er sich um den Haushalt.

Johnson geht sehr gern zur Schule. In seiner Freizeit engagiert er sich mit großem Einsatz dafür, seine Mitschüler und andere Kinder und Jugendliche im Dorf über die Gefahren von HIV/Aids zu informieren. In einer von UNICEF unterstützten Gruppe trifft sich Johnson mit Kindern, die HIV/Aids haben, und mit Mitschülern, die  mehr über die Krankheit erfahren möchten. Johnson ist es ein sehr großes Anliegen, so viele Menschen wie möglich mit seiner Aufklärungsarbeit zu erreichen, damit niemand mehr an der Krankheit sterben muss - wie sein Vater.

Johnson (16) hält seinen Bruder Janius (3) im Arm. Er lebt mit seiner Familie in dem Dorf Madziire in der Provinz Manicaland in Simbabwe.

Die Familie Maisiri sitzt vor ihrem Haus und sortiert Bohnen. Johnsons Vater ist an Aids gestorben; seine Mutter ist mit dem Virus infiziert. Seine Schwester ist 17 und heißt Fortune.

Johnson ist Mitglied in einer von UNICEF unterstützten Aufklärungs- und Unterstützungsgruppe für Kinder, die mehr über Aids wissen möchten oder an HIV/Aids leiden.

Hier leitet er eine Gruppendiskussion. Mit einem Poster erklärt er HIV-positiven Kindern und Jugendlichen, wie man mit der Krankheit umgehen kann.

In der Gruppe ist Johnson sehr engagiert, da sein Vater an Aids gestorben und seine Mutter daran erkrankt ist.

Johnson tanzt mit anderen Mitgliedern der Gruppe in der Schule.

Während der Schulzeit arbeitet Johnson mit seinen Klassenkameraden im Kräutergarten.

Zusammen mit seiner älteren Schwester Fortune kümmert er sich zuhause um den Haushalt.

Johnson (16) sitzt mit seinen Geschwistern Janius (3) und Fortune (17) vor ihrem Haus.

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Fotos: UNICEF/Giacomo Pirozzi

Viele Kinder wachsen ohne Eltern auf

In Simbabwe ist die Krankheit Aids sehr stark verbreitet. Jeder fünfte Erwachsene hat Aids. Das bedeutet, dass sehr viele Kinder nur mit einem Elternteil oder ganz ohne Eltern aufwachsen müssen. Kinder, die ihre Eltern wegen Aids verloren haben (so genannte "Aids-Waisen") werden in der Regel von anderen verbliebenen Familienmitgliedern aufgenommen, wie zum Beispiel den Großeltern oder Onkel und Tante. Manche Kinder müssen sich aber auch komplett um sich selbst kümmern.

UNICEF hilft in Simbabwe den an Aids erkrankten Menschen, aber auch den Aids-Waisen, die ganz allein zurück bleiben. UNICEF stellt spezielle Medikamente gegen Aids bereit und unterstützt die Art von Aufklärungsgruppen, in den Johnson sich engagiert. Johnson ist sehr froh, dass es seiner Mutter noch relativ gut geht. Wenn sie regelmäßig Medikamente einnimmt, kann sie den Ausbruch der Krankheit vielleicht noch verhindern.

extras

simbabwe

Einwohner: 11,75 Millionen (Stand 2006; Vergleich Deutschland: ca. 82 Millionen)

Größe: 390.757 km² (Vergleich Deutschland: 357.111 km²)

Landessprachen: Englisch, Ndebele, Shona

Hauptstadt: Harare

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