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erdbeben und tsunami in japan
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Erdbeben und Tsunami in Japan: Sorge um die Kinder
Viele Kinder haben ihre Eltern verloren und brauchen dringend Unterstützung
Baustein 1
17. März 2011 - Das schwere Erdbeben und der Tsunami haben in Japan viel Leid und Zerstörung hinterlassen. In der betroffenen Region fehlt es an allem: Trinkwasser, Essen, Decken, Wasserbehälter, Windeln für Kleinkinder und Medikamente. Weil ihre Häuser zerstört wurden, haben viele Kinder und ihre Familien in Auffanglagern Unterschlupf gefunden. Hier gibt es auch viele Kinder, die von ihren Eltern getrennt wurden oder die diese bei dem Beben verloren haben. UNICEF setzt sich dafür ein, dass die Kinder Unterstützung erhalten und wichtige Hilfsgüter möglichst schnell nach Japan gebracht werden.
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Erdbeben und Tsunami
Baustein 2
Japan liegt in einer Region, in der Erdbeben nicht selten sind. Manchmal bebt die Erde mehrere Hundert Mal im Jahr. Allerdings sind es meistens nur leichte Erdbeben, die keinen oder kaum Schaden anrichten. Das Beben vom 11. März 2011 hingegen war sehr stark und hatte seinen Ursprung im Meer. Dabei haben sich zwei Erdplatten übereinander geschoben und das Wasser so stark aufgewühlt, dass eine riesige Welle entstanden ist. Die Welle, der Tsunami, hat viele Häuser, Straßen, Brücken, Boote und Autos einfach weggeschwemmt und zerstört. Tsunami ist japanisch und bedeutet so viel wie "große Welle im Hafen" oder "Hochwasser". Einige Wellen werden an den Küsten bis zu 35 Meter hoch und haben eine ungeheure Kraft.
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Atomkatastrophe befürchtet
Baustein 3
Der Tsunami und das Erdbeben haben nicht nur Häuser, Straßen und ganze Städte zerstört, sondern auch mehrere Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima im Nord-Osten Japans beschädigt. Dabei fiel die sehr wichtige Kühlung einiger Reaktoren aus, es kam zu mehreren schweren Explosionen. Durch die Explosionen wurden Außenwände des Kraftwerkes und die Schutzhülle um die Reaktoren beschädigt - Radioaktivität konnte austreten. Diese Radioaktivität kann man zwar weder sehen noch riechen oder fühlen, sie ist aber sehr gefährlich für die Gesundheit der Menschen in Japan und kann die Umwelt schwer schädigen. Durch den Wind kann sich Radioaktivität schnell ausbreiten - gefährlich ist diese Katastrophe also auch für die ca. 37 Millionen Menschen, die in Japans Hauptstadt Tokio leben.
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Das tut UNICEF
Baustein 4
UNICEF unterstützt die örtlichen Behörden bei der Einrichtung von kinderfreundlichen Zonen, in denen die Kinder betreut werden. In zwei Wochen beginnt in Japan das neue Schuljahr. UNICEF will dazu beitragen, dass die Kinder rechtzeitig mit Schulmaterial versorgt werden.
Fotostrecke: Naturkatastrophe in Japan
extras
sadakos kraniche
Sadako war zwei Jahre alt, als 1945 eine Atombombe über Hiroshima in Japan abgeworfen wurde. Damals wusste noch niemand, wie gefährlich Radioaktivität für die Gesundheit der Menschen ist. Als Sadako 12 Jahre alt war, erkrankte sie, wie viele Kinder in Japan zu dieser Zeit, an Leukämie. Um wieder gesund zu werden, faltete sie 1.000 Kraniche. Lies ihre ganze Geschichte auf labbe.de
das kannst du tun
Die Kraniche, wie in Sadakos Geschichte (siehe oben), drücken Solidarität mit Japans Kindern aus. Falte auch Du Kraniche und mache so auf die Situation in Japan aufmerksam. Du kannst daraus Ketten basteln oder ein Denkmal bauen. Wir freuen uns über Fotos von Deiner Aktion, die wir gerne hier auf younicef veröffentlichen.
Eine Anleitung, wie man die Kraniche faltet, findest Du ebenfalls auf labbe.de
downloads
Du möchtest auf die Situation der Kinder in Japan aufmerksam machen? Hier kannst Du Dir Materialien dafür herunterladen!
Plakat "Solidarität mit Japans Kindern" (pdf, 2 MB)
UNICEF sammelt Nachrichten, Gedichte und Bilder für Japan - einen Bogen für Deine Beiträge findest Du hier: Japan-Bogen (pdf, 98 KB)
lehrer-infos
Hier können sich Eure Lehrer Infos über die Katastrophe in Japan und didaktisches Material herunterladen:
Die drohende Atomkatastrophe in Japan (Linksammlung)




















UNICEF