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japan - ein jahr danach

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Die 8-jährige Yuuna Sasaki macht ein Foto von Trümmerbergen am Strand von Ishinomaki | Foto: UNICEF/NYHQ2011-2265/Giacomo Pirozzi

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Ein Jahr nach dem Erdbeben und Tsunami

Fotos aus Sicht japanischer Kinder

7. März 2012 - Am 11. März 2011 verwüstete eine dreifache Katastrophe große Teile der japanischen Ostküste: Erst bebte die Erde, dann kam der Tsunami. Das Atomkraftwerk Fukushima wurde stark beschädigt – radioaktive Stoffe gelangten in die Umwelt. Noch heute sind die Auswirkungen der Mehrfachkatastrophe spürbar.

Im Dezember 2011 hat UNICEF Japan einen Foto-Workshop für Kinder organisiert. 27 japanische Jungen und Mädchen aus drei Regionen, die von dem Erdbeben und Tsunami besonders stark zerstört wurden, haben Eindrücke aus ihrem Leben nach der Naturkatastrophe in Bildern festgehalten.

Schaut Euch die Bilder einmal an!

Japan

Miku Sato (8) blickt auf den Gugunari Strand in der Stadt Ishinomaki. Hier sind bei dem Tsunami 3.144 Menschen ums Leben gekommen. 890 werden immer noch vermisst.

© UNICEF/NYHQ2011-2290/Chihiro Goto

Shuri Numakura macht ein Selbstporträt im Spiegel bei sich zu Hause in Ishinomaki. "Mein Zuhause ist ein ein toller Ort, an dem man viel Spaß haben kann", erzählt die Neunjährige.

© UNICEF/NYHQ2011-2275/Shuri Numakura

Die Workshop-Teilnehmer haben sich auch gegenseitig fotografiert: Auf der Suche nach Fotomotiven läuft die elfjährige Maya Kobayashi den Strand in der Nähe der Stadt Soma entlang, der noch mit Schuttresten des Tsunamis übersät ist.

© UNICEF/NYHQ2011-2348/Noa Kado

Der neunjährige Asahi Ishnomori will mit diesem Foto zeigen, dass diese Schiffe den Menschen einmal sehr viel genutzt haben und jetzt nur noch wertlos am Ufer liegen. Asahi hat bei der Katastrophe vor einem Jahr seinen Großvater verloren.

© UNICEF/NYHQ2011-2273/Asahi Ishinomori

Die achtjährige Yuuna Sasaki macht ein Foto von Trümmerbergen am Strand von Ishinomaki. "Ich habe den Schutt fotografiert, weil an jedem einzelnen Stück Erinnerungen von Menschen hängen. Ich möchte, dass sie nicht vergessen werden."

© UNICEF/NYHQ2011-2265/Giacomo Pirozzi

Yuuna hat auch einen Baum fotografiert, der ganz allein den Tsunami überlebt hat. "Der Tsunami hat viele Bäume mit sich gerissen, aber dieser Baum hat überlebt. Das hat mich beeindruckt", erzählt die Achtjährige über ihr Foto.

© UNICEF/NYHQ2011-2274/Yuuna Sasaki

Miki Furuuchi (10) hat in den vielen Schuttbergen am Ufer einen Wasserhahn gefunden. Große Teile der Küste um Ishinomaki wurden komplett zerstört.

© UNICEF/NYHQ2011-2279/Miki Furuuchi

In Soma, in der Nähe von Fukushima, hat die zwölfährige Nao Kado diese Blume in einem Riss in der Straße fotografiert. "Ich habe ein Bild von der Blume gemacht, weil sie so wunderschön an einem Ort blüht, wo sie niemand bemerkt", kommentiert Nao ihre Aufnahme.

© UNICEF/NYHQ2011-2344/Nao Kado

1.000 gefaltete Origami-Kraniche hängen aufgezogen an einer Schnur vor dem Yawata Schrein in Soma. Eine japanische Legende besagt: "Falte 1.000 Kraniche und ein Wunsch geht in Erfüllung." Das Foto hat die elfjährige Riri Yoshida gemacht.

© UNICEF/NYHQ2011-2338/Riri Yoshida

Auf einem traditionellen Markt hat der zehnjährige Ren Abe Freiwillige fotografiert, die Glücksbringer verteilen. Sie sind gefüllt mit einem kleinen Reisbällchen.

© UNICEF/NYHQ2011-2277/Ren Abe

Riri Yoshida (11) hat eine Frau fotografiert, die als Clown verkleidet auf dem Markt Haragama Essen verteilt. Bewohner der Stadt Soma haben den Markt für hilfsbedürftige Menschen ins Leben gerufen, die hier warmes Essen bekommen.

© UNICEF/NYHQ2011-2342/Riri Yoshida

UNICEF-Fotograf Giacomo Pirozzi hat den Foto-Workshop für die Kinder angeleitet. Hier fotografierte ihn der 15-jährige Atsuya Ueyama vor einem riesigen Berg aus Schutt und Trümmern.

© UNICEF/NYHQ2011-2301/Atsuya Ueyama

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