UNICEF Jahresbericht 2011

zur situation der kinder in der welt

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Nur wenige Jugendliche in Entwicklungsländern besuchen eine weiterführende Schule. UNICEF/NYHQ2009-2125/Tom Pietrasik

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Jugendliche in Entwicklungsländern blicken ohne Perspektive in die Zukunft

UNICEF-Jahresbericht "Zur Situation der Kinder in der Welt 2011"

Baustein 1

28. Februar 2011 - Viele Jugendliche, die in Entwicklungs- und Schwellenländern leben, blicken ohne Perspektive in die Zukunft. Dies ist das Ergebnis des UNICEF-Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt 2011“. Nur sehr wenige Jugendliche haben überhaupt die Chance eine weiterführende Schule zu besuchen und anschließend einen Beruf zu erlernen.

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Die Situation von Jugendlichen

UNICEF befürchtet, dass sich die Probleme von Jugendlichen in den nächsten zehn Jahren noch weiter verschärfen werden. Dafür gibt es viele Gründe, wie etwa die schlechte finanzielle Lage in vielen Ländern oder der fortschreitende Klimawandel, der das Leben von vielen Menschen beeinflusst. Zum Beispiel werden durch Überschwemmungen Ernten zerstört, die für viele Familien die einzige Einnahmequelle sind. Dies hat zur Folge, dass Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder nicht mehr finanzieren können - sie müssen stattdessen arbeiten gehen. Ohne abgeschlossene Schulausbildung haben viele Jugendliche keine Chance auf eine bessere Zukunft.

  • Weltweit sind 81 Millionen Jugendliche arbeitslos. In Nordafrika (Tunesien, Ägypten, Marokko, usw.) ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen am höchsten. Dort haben rund ein Viertel der Jugendlichen keinen Job.
  • Besonders benachteiligt sind Mädchen. Sie besuchen viel seltener eine weiterführende Schule als Jungen.
  • Weltweit können etwa 71 Millionen Jugendliche nach der Grundschule nicht weiter zur Schule gehen. Damit haben sie kaum eine Chance auf einen guten Job.

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Chancen und Perspektiven für Jugendliche verbessern

UNICEF setzt sich dafür ein, dass die Chancen von Jugendlichen verbessert werden. Von Regierungen fordert UNICEF, dass Beteiligungsmöglichkeiten und Rechte von Jugendlichen gestärkt werden müssen. Dringend müssen mehr Bildungsangebote geschaffen werden, damit mehr Kinder eine weiterführende Schule besuchen können.