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haiti: ein jahr danach

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Der 13-jährige Dorasmé France sitzt auf einem Schuttberg in einem Armenviertel in Port-au-Prince. Auch ein Jahr nach dem Beben leben immer noch mehr als 380.000 Kinder in Zeltlagern und selbstgebauten Hütten. Foto: UNICEF/LeMoyne

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Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben

UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Haiti

Baustein 1

07. Januar 2011 - Am 12. Januar 2010 bebte die Erde in Haiti. Ein Jahr ist seitdem vergangen. Ein neuer UNICEF-Bericht zeigt, dass die Lage der Kinder in dem Karibikstaat immer noch sehr schwierig und unsicher ist. In einem seiner größten Einsätze hat UNICEF zusammen mit seinen Partnern hunderttausende Familien mit überlebensnotwendigen Dingen wie Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten versorgt. Außerdem wurde durch den Wiederaufbau von Schulen, Straßen und Häusern ein erster Schritt für eine bessere Zukunft gemacht. Doch viel bleibt auch ein Jahr nach dem Beben noch zu tun. 

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Das hat UNICEF bisher getan

Baustein 2

Trotz der großen Herausforderungen haben UNICEF und seine Partner in den vergangenen Monaten in Haiti vielen Kindern helfen können. Seit dem 12. Januar 2010 wurden mit Hilfe von UNICEF:

  • fast zwei Millionen Kinder gegen die gefährlichsten Kinderkrankheiten geimpft;
  • zeitweise rund 680.000 Menschen täglich mit sauberem Trinkwasser und Latrinen (das sind einfache Toiletten) versorgt;
  • 720.000 Kinder mit Schulmaterial ausgestattet und rund 15.000 Lehrer geschult;
  • jeden Tag fast 95.000 Kinder in 369 speziellen Kinderschutzzonen betreut;
  • über 11.000 schwer mangelernährte Kinder in Ernährungszentren behandelt;
  • fast 5.000 unbegleitete Kinder registriert und 1.265 von ihnen wieder mit ihren Eltern oder Angehörigen zusammen gebracht;
  • 72 Cholerazentren mit Zelten und Medikamenten ausgestattet und landesweite Aufklärungskampagnen gestartet.

Fotostrecke Haiti 2010

UNICEF-Hilfe in Haiti 2010 – Das Jahr in Bildern

Am 12. Januar um 16.53 Uhr bebte in Haiti eine halbe Minute lang die Erde. Die Folgen waren schrecklich. Über 220.000 Menschen starben, 1,3 Millionen wurden obdachlos. UNICEF war sofort vor Ort und hilft bis heute, das Leben der Kinder zu verbessern – Tag für Tag.

Fotoslideshow

Januar: UNICEF-Kinderschutzexpertin Cecile Modvar spricht mit obdachlosen Kindern in Port-au-Prince.

Februar: Auf dem Gelände der Vereinten Nationen hat UNICEF Übergangs-Büros in Zelten eingerichtet.

März: UNICEF organisiert die Wasserversorgung mit großen Tanks – wie hier in einem Obdachlosenlager in Port-au-Prince.

April: UNICEF hat im Jahr 2010 insgesamt 31.000 Kubikmeter Hilfsgüter (Zelte, Nahrung, Medikamente etc.) in Haiti bereitgestellt. Ein Kubikmeter ist gleichzusetzen mit 1.000 Litern. 31.000 Kubikmeter sind also 31 Millionen gefüllte Literflaschen - eine ganze Menge!

Juni: In der Saint Josef-Schule in Port-au-Prince findet Unterricht im Schichtbetrieb statt – in Zeltschulen von UNICEF.

September: Die 14-jährige Christine erklärt UNICEF-Mitarbeiterin Cifora Monier, wie wichtig es ihr ist, zur Schule zu gehen. Christine lebt mit ihrer Familie in einem Zelt.

September: Die Leiterin von UNICEF Haiti, Francoise Gruloos-Ackermans, spricht mit Kindern im Obdachlosenlager Caradeux in Port-au-Prince.

Oktober: Eine Mutter und ihr Sohn erhalten Hilfe in einem Cholera-Behandlungszentrum in L´Estere in der Provinz Artibonite.

November: Helfer entladen in Port-au-Prince Kisten mit Cholera-Medikamenten von UNICEF.

Dezember: Die 16-jährige Nadège hat in einem Mutter-Kind-Zelt von UNICEF im Armenviertel Cité de Soleil für das Baby ihrer Cousine Rat geholt.

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Ausblick auf das Jahr 2011

Baustein 3

Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti ist es besonders wichtig, den Übergang von der akuten Nothilfe, wie der Versorgung mit Nahrung, Trinkwasser, Kleidung und Medikamenten, zu langfristigen Wiederaufbaumaßnahmen zu schaffen. Probleme wie Armut, Hunger und mangelnde Bildungschancen müssen weiter bekämpft werden. UNICEF setzt sich zusammen mit der haitianischen Regierung und lokalen Verwaltungen dafür ein, dass die Rechte der Kinder gestärkt werden. Dazu zählen der Aufbau von Schulen und Kinderschutzzentren sowie einer funktionierenden Gesundheits- und Wasserversorgung.

2011 möchte UNICEF mit seinen Partnern die Hilfe für Haiti weiter vorantreiben. UNICEF möchte

  • Voraussetzungen schaffen, damit die Familien nach und nach in ihre Wohngebiete zurückkehren können. Zum Beispiel müssen in vielen Gebieten immer noch Schuttreste beseitigt, Häuser wiederaufgebaut und der Zugang zu sauberem Wasser und Toiletten ermöglicht werden.
  • die besonders gefährdeten Kinder weiter mit Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten versorgen.
  • Neue Krisen und Katastrophen durch Stürme, Überschwemmungen oder Krankheiten verhindern.
  • gerade die ärmsten Kinder und ihre Familien vor der Cholera schützen.

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Überschrift "Videos"

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Unterzeile zum Video (Kopie 1)

Hip-Hop-Song für den Wiederaufbau von haitianischen Jugendlichen

Unterzeile zum Video

Haiti ein Jahr nach dem Beben: Die Cholera gefährdet die Kinder. 

Unterzeile zum Video (Kopie 2)

unicefTV mit Sandra Thier: Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben.

downloads

UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder (pdf, Januar 2011): "Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben. Der lange Weg aus der Not."