Forderungen Aktionsbündnis

aktionsbündnis kinderrechte

Die wichtigsten Forderungen

 
•    Kinderrechte ins Grundgesetz: Staat und Gesellschaft müssen die Interessen der Kinder vorrangig berücksichtigen und ihr Wohl zum Maßstab für Entscheidungen machen. 


•    Kinderarmut ernst nehmen und bekämpfen: Bund, Länder und Kommunen müssen in einer gemeinsamen Kraftanstrengung eine nationale Strategie gegen Kinderarmut mit konkreten Zielen entwickeln und umsetzen.

•    Mehr Chancengleichheit und bessere Bildung: Bund, Länder und Kommunen müssen die Benachteiligung von Kindern aus bildungsfernen Familien in der Schule und bei der Ausbildung abbauen und insbesondere die Förderangebote für Kinder aus Migrantenfamilien verbessern.

•    Flüchtlingskinder gleich behandeln: Flüchtlinge ohne gesicherten Aufenthaltsstatus haben nur eingeschränkt Zugang zu ärztlicher Behandlung. Schulbesuch und Berufsausbildung werden ihnen schwer gemacht. Schon 16-Jährige werden wie Erwachsene behandelt und zum Beispiel in Abschiebehaft genommen. Kinder und Jugendliche im Asylverfahren brauchen altersgemäß besonderen Schutz und Unterstützung.

•    Mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder: Bund, Länder und Kommunen müssen auf unterschiedlichen Ebenen altersgemäße Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen schaffen. Dies hilft, die Interessen der Kinder zu wahren und dient darüber hinaus der demokratischen Bildung.

•    Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung: Das Aktionsbündnis fordert von der Bundesregierung die konsequente Fortschreibung und Aktualisierung des Aktionsplans zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt und Ausbeutung. Außerdem sind Hilfen für Eltern, die Probleme bei der Erziehung haben, und eine gute Vernetzung von Kindergärten, Ärzten, Schulen und kommunalen Einrichtungen wie Jugendämtern nötig.