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kinder dieser welt
Fernus aus Äthiopien | Foto: Barbara Dombrowski

Fernus aus Äthiopien

Ein Brunnen verändert das Leben

Fernus Awobe lebt im Dorf Bursa im Norden Äthiopiens. Früher war die 13-Jährige oft krank: „Ich hatte Bauchschmerzen oder entzündete Augen“, sagt das Mädchen. „Das kam alles, weil wir unser Trinkwasser aus einem selbst gegrabenen Wasserloch holen mussten.“ Der Tümpel zog Würmer und Insekten an – und war eine Brutstätte für Krankheitserreger.

UNICEF hilft in Äthiopien, die Familien auf dem Land mit sauberem Wasser zu versorgen. Auch in Fernus´ Dorf konnte UNICEF mit Hilfe von Spenden aus Deutschland einen Brunnen bauen. Das Leben hat sich dadurch sehr verbessert: „Seit es den neuen Brunnen gibt, sind wir fast gar nicht mehr krank“, erzählt Fernus.

 

 

Weil Fernus seltener krank ist, hat sie mehr Energie für die Schule. Der Unterricht ist für sie der Höhepunkt des Tages: „Immer wenn ich Zeit habe, lerne ich. Denn ich will die Schule zu Ende bringen und später Ärztin werden.“

 

 

„Als Älteste passe ich auf, dass meine Geschwister sich nach der Toilette die Hände waschen“, erzählt Fernus. Die wichtigsten Hygieneregeln hat sie in der Schule gelernt – UNICEF hat geholfen, das Thema in die Stundenpläne aufzunehmen.

extras

äthiopien

Einwohner: ca. 80 Millionen (Vergleich Deutschland: ca. 82 Millionen)

Größe: 1,1 Millionen km² (Vergleich Deutschland: 357.111 km²)

Landessprachen: Amharisch, Englisch; Regionalsprachen Orominya, Tigrinya, Somali, über 70 weitere Sprachen

Hauptstadt: Addis Abeba

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