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fußball-EM in der ukraine
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Einleitung Ukraine / Fußball-EM
Kurz vor dem Start der Fußball-EM
6. Juni 2012 - Am Freitag startet sie endlich: die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Seit sich 1991 die Sowjetunion aufgelöst hat, ist die Ukraine ein unabhängiger Staat. Aber: Bis heute ist die Ukraine ein Land voller sozialer Gegensätze. Darunter haben vor allem Kinder und Jugendliche zu leiden.
Oliver Bierhoff für Kinderrechte in der Ukraine
Bierhoff Zitat und Bild
Gemeinsam machen UNICEF und der UNICEF-Pate Oliver Bierhoff auf die schwierige Lage der benachteiligten ukrainischen Kinder und Jugendlichen aufmerksam.
Der Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft Oliver Bierhoff sagt: "Trotz aller Freude auf das große Sportereignis müssen wir auch über die Stadien hinaus blicken. Die Aufmerksamkeit der Welt ist eine Chance, die Rechte der vielen Kinder am Rande der Gesellschaft in der Ukraine zu stärken."
Fakten Ukraine (Bullet Points)
Was für Probleme gibt es in der Ukraine?
- Armut, Arbeitslosigkeit, Alkohol, Drogen
Viele Familien in der Ukraine sind sehr arm. Die hohe Arbeitslosigkeit und führt oft zu Stress in den Familien und zu Alkohol- und Drogenmissbrauch. Häufig können Eltern deshalb ihre Kinder nicht ausreichend versorgen. - 100.000 Straßenkinder
Viele dieser Kinder und Jugendlichen ziehen ein Leben auf der Straße vor, zum Beispiel in Kiew oder Odessa. UNICEF schätzt, dass es insgesamt rund 100.000 Straßenkinder in der Ukraine gibt. Sie sind Gewalt, sexueller Ausbeutung und HIV-Infektionen schutzlos ausgesetzt. - 100.000 Heimkinder
Rund 100.000 Mädchen und Jungen in der Ukraine leben in Heimen. Die meisten dieser Kinder sind Sozialwaisen. Das bedeutet, dass die Eltern noch leben, ihre Kinder aber aus Not oder Ausweglosigkeit einem Heim überlassen. - Aids / HIV
Die Ukraine ist das Land, das in Europa am schlimmsten von der HIV/Aids-Epidemie betroffen ist. Etwa 440.000 Menschen zwischen 15-49 sind HIV-positiv. 80 Prozent der Infizierten sind junge Leute - darunter vor allem viele Drogensüchtige. Aber auch immer mehr Neugeborene, die sich während der Schwangerschaft oder bei der Geburt bei ihren Müttern angesteckt haben, sind infiziert.
Wie hilft UNICEF in der Ukraine?
Wie hilft UNICEF den Kindern in der Ukraine?
- Anlaufstellen für Straßenkinder
UNICEF richtet in der Ukraine Anlaufstellen für Straßenkinder ein. Die Mädchen und Jungen bekommen dort warme Kleidung, Unterricht und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Außerdem informiert UNICEF sie, wie sie sich vor Aids und anderen Krankheiten schützen können. - Gleiche Rechte für HIV-positive Kinder
UNICEF arbeitet gemeinsam mit der ukrainischen Regierung daran, eine Ausbreitung der Epidemie in der Bevölkerung zu verhindern. Gleichzeitig setzt sich UNICEF dafür ein, dass HIV-positive Kinder nicht ausgegrenzt werden - zum Beispiel in Tagesstätten. UNICEF schult Heimmitarbeiter, Sozialarbeiter, Ärzte und auch Eltern, damit sie HIV-positive Kinder und Jugendliche angemessen und vorurteilsfrei betreuen können. - Kindergesundheit
Lediglich ein Drittel der ukrainischen Kinder werden in den ersten sechs Monaten nach ihrer Geburt ausschließlich gestillt – dabei ist Muttermilch die beste Nahrung für Neugeborene und fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind. Durch Aufklärung und die Einrichtung von „babyfreundlichen“ Krankenhäusern fördert UNICEF diese Praxis. - Kinder an Entscheidungen beteiligen
UNICEF setzt sich in der Ukraine mit ganzer Kraft dafür ein, die Kinderrechte oben auf die Tagesordnung von Politik und Gesellschaft zu setzen. Kinder und Jugendliche sollen über ihre Rechte aufgeklärt und soweit irgend möglich an Entscheidungen beteiligt werden.
Teaser zu Features: Überschrift
Anton, Masha und Alina - Kind sein in der Ukraine
Anton
"Ich will Fußballprofi werden"
„Familienleben“ ist für den heute zwölfjährigen Anton aus der Ukraine ein Albtraum, seit er denken kann: Seine Eltern trinken, sein Stiefvater schlägt und misshandelt ihn. Als seine Eltern die Wohnung verlieren, müssen sie auch im Winter an öffentlichen Orten in Odessa schlafen und ihren Lebensunterhalt erbetteln. Auch der kleine Anton muss helfen. Ein Sommercamp verändert schließlich sein Leben.
Masha
Große Leidenschaft Fußball
Die 15-jährige Masha liebt das Risiko und steckt voller Energie. Früher ist sie manchmal ganz knapp vor einem Auto über die Straße gelaufen. Das war wie ein Kick, Nervenkitzel pur – aber auch ein Hilfeschrei. Fußball ist ihre große Leidenschaft.
Alina
Fußball ist ihr Leben
Real Madrid und Dynamo Kiew findet sie gut. Aber am liebsten steht Alina, 19 Jahre, selbst auf dem Platz – denn inzwischen ist Fußball ist ihr Leben. Das war nicht immer so.





















UNICEF