kinderarbeit - infos II/II

Panoramabild "Ausbeutung von Kindern"

Was tun, damit Kinder nicht ausgebeutet werden?

Kinderarbeit einfach abzuschaffen ist nicht einfach. Aber ausbeuterische Kinderarbeit ist ein Verbrechen, das  bekämpft  werden muss.

Dafür setzt UNICEF sich ein:

  • Auch arbeitende Kinder müssen zur Schule gehen können. Denn nur wer etwas gelernt hat, hat Aussichten auf eine bessere Zukunft.
  • Arme Familien brauchen Hilfe und Unterstützung.
  • Arbeitgeber und Regierungen müssen Kinder schützen und Verbrecher bestrafen.

Fair sein!

Auch hier in Deutschland werden Waren verkauft, an deren Herstellung Kinder beteiligt waren: z.B. Teppiche, Fußbälle, T-Shirts, Orangensaft, Mikrochips. Doch immer mehr Menschen wollen mit gutem Gewissen einkaufen. Waren mit Fairtrade-Siegel stehen zum Beispiel für bessere Arbeitsbedingungen für die Produzenten - eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder nicht mehr mitarbeiten müssen. Fragt im Zweifel im Geschäft nach, wie und wo das Produkt hergestellt wurde.

  • Das "TransFair-Siegel" zeichnet Waren aus, die den Produzenten zu einem fairen Preis abgekauft werden. Dieser Preis liegt über dem Durchschnittspreis auf dem Weltmarkt. Das bedeutet mehr Verdienst für die Arbeit und die Familien. Das Angebot fair gehandelter Produkte ist inzwischen groß: Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Fruchtsäfte, Honig, Bonbons, Bananen, Wein, Gewürze, Reis - aber auch Rosen, Bälle und Kleidung. Mehr dazu, z.B. eine aktuelle Liste aller Produkte, findet Ihr unter www.transfair.org.

extras

buchtipp

Tahar Ben Jelloun: Die Schule der Armen (2003)
Ein afrikanischer Lehrer kämpft gegen Armut und Kinderarbeit, weil seine Klasse nicht mehr zum Unterricht erscheint. Die Schüler arbeiten stattdessen für einen einzigen Dollar am Tag in einer Schuhfabrik.

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Mehr Material in der UNICEF-Mediathek

Weitere Infos gibt es unter www.saubere-kleidung.de

Arbeitsblatt zum Ausdrucken