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Choleraausbruch in der Hauptstadt Abidjan
UNICEF startet Hilfsaktion
Baustein 1
07. Juni 2011 - In Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, ist die schwere Krankheit Cholera ausgebrochen. Mit Cholera infizierte Menschen leiden unter starkem Durchfall und Erbrechen. Cholera wird durch verschmutztes Wasser oder infizierte Nahrung übertragen. Wenn erkrankten Menschen nicht sofort geholfen wird, können sie sterben. Kinder sind ganz besonders gefährdet.
Ausbreitung befürchtet
UNICEF befürchtet, dass sich die Cholera über die Hauptstadt hinaus im ganzen Land verbreiten könnte. Da hier gerade Regenzeit ist und verschmutztes Wasser sich so stärker ausbreiten kann, muss sehr schnell etwas getan werden: „Der Choleraausbruch mitten in der Regenzeit erfordert schnelles Handeln im ganzen Land“, sagte Hervé Ludovic de Lys, Leiter von UNICEF in der Elfenbeinküste. „Der Zugang zu sauberem Trinkwasser muss so schnell wie möglich sichergestellt werden, um Epidemien zu verhindern.“
Was tut UNICEF?
UNICEF hat sofort Hilfsmaßnahmen für die Menschen in Abidjan gestartet. UNICEF hat Medikamente gegen Cholera für 1.000 Patienten, Chlor und Materialien zum Reinigen von Wasser für 400.000 Menschen bereitgestellt.
Durch die Kämpfe in der Elfenbeinküste in den vergangenen Monaten ist in vielen Teilen des Landes die Versorgung mit sauberem Trinkwasser unterbrochen. Mit Unterstützung von UNICEF wurden zum Beispiel in der Stadt Daloa 15 große Wassertanks aufgestellt. Damit können täglich 100.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt werden. Gleichzeitig wurden Techniker engagiert, die das Wassernetzwerk im ganzen Land reparieren sollen.
Außerdem unterstützt UNICEF große Informationskampagnen, die die Menschen in der Elfenbeinküste über Hygiene und die Gefahr von verschmutztem Wasser aufklären.
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