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Mehr Hilfe für Kinder in Syrien

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16. Juli 2012 - Seit Monaten herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg. Die Lage spitzt sich immer mehr zu. Über 10.000 Menschen sind bei diesem Krieg bereits ums Leben gekommen.

So hilft UNICEF in Syrien

76.000 Flüchtlinge erhielten Hilfsgüter für den Alltag - wie Kochgeschirr, Wasserkanister oder Decken.

Rund 10.000 Flüchtlingsfamilien wurden mit Hygieneartikeln (Seife, Toilettenpapier etc.) ausgestattet. 

16.000 Flüchtlingsfamilien erhielten Babypakete für ihre Kinder – mit Windeln, Creme und Seife. 

UNICEF stellte Lern- und Spielmaterial für 15.400 Kinder bereit.

UNICEF unterstützt Jugendclubs und Ersatzkurse in 77 Schulen.

9.700 Schulrucksäcke wurden an Flüchtlingskinder verteilt.

Zusammen mit dem Syrischen Roten Kreuz hat UNICEF vier so genannte Kinderzonen eingerichtet. In diesen Zonen werden 2.000 Kinder betreut werden.

UNICEF hat Gesundheitspersonal geschult, um den Ernährungszustand von Flüchtlingskindern laufend zu kontrollieren.

Stand: 16. Juli 2012

Und so ist UNICEF in den Nachbarländern Syriens aktiv

Viele Kindergärten und Schulen in Syrien sind geschlossen. Immer mehr Kinder werden verletzt, gefoltert oder gefangen genommen. 

Über 500.000 Menschen haben ihre Dörfer verlassen und suchen in anderen Gebieten des Landes Schutz. Fast 100.000 Menschen sind aus Syrien geflohen. Sie haben Angst vor der Gewalt in ihrem Land. Deshalb sind sie in eines der Nachbarländer geflohen, zum Beispiel nach Jordanien, in die Türkei, den Irak oder Libanon. Dort suchen sie nun Schutz. Die meisten dieser Flüchtlinge sind Frauen und Kinder.

Hilfe für die Flüchtlingskinder

UNICEF hilft, die Kinder in Syrien und den Nachbarländern schnell mit dem Nötigsten zu versorgen. So sorgt UNICEF in den Notcamps für sauberes Trinkwasser und hygienische Nottoiletten. Außerdem versorgt UNICEF die Flüchtlingsfamilien mit Seife und Wasseraufbereitungstabletten. Den Eltern wird gezeigt, wie sie ihre Kinder auch in dieser schwierigen Zeit so gut wie möglich ernähren und vor Krankheiten schützen können.

Außerdem richtet UNICEF Kinderzentren ein. Dort können die Kinder spielen und sich sportlich betätigen. Sie werden von geschulten Erzieherinnen und anderen Helfern betreut. Mit ihnen können sie über das Schlimme, was sie erlebt haben, sprechen und ihre Traumata wieder aufarbeiten.

UNICEF möchte zudem sicherstellen, dass die Kinder in den Notunterkünften ihren Schulunterricht fortsetzen können.

 

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Fotostrecke Kinder im Bürgerkrieg in Syrien
"Ich habe alles gesehen - ich war dabei"

Seit Monaten ist das Leben in Syrien geprägt von Gewalt, Angst und Trauer. UNICEF ruft alle in diesem Bürgerkrieg beteiligten Parteien auf, die Kinder zu schützen. Hunderte Kinder in Syrien haben bereits ihr Leben verloren. Zehntausende Kinder sind auf Hilfe angewiesen.
Foto: UNICEF/Allessio Romenzi

Eine Familie in Homs (Syrien) hat Schutz in einem Kellerraum gesucht. Ihr Haus wurde durch Bomben und Gefechte zerstört.
Foto: UNICEF/Allessio Romenzi

 

Mehr als 1,5 Millionen Menschen in Syrien brauchen Schutz und Versorgung. Zehntausende sind bereits in die Nachbarländer geflohen. Besonders die Kinder leiden im Bürgerkrieg unter den Folgen der Gewalt.
Foto: UNICEF/Allessio Romenzi
 

Die 8-jährige Samia malt Bomben, Kämpfe und Verwundete. Im Nachbarland Jordanien ist sie erst einmal in Sicherheit. Dort bekommt sie Hilfe, aber die schrecklichen Erlebnisse sitzen tief: „Ich habe das alles gesehen, ich war dabei.“
Foto: UNICEF/Giacomo Pirozzi
 

Syrische Flüchtlingskinder in einer Einrichtung in Jordanien. 300 Kinder können hier spielen und malen, werden von Psychologen betreut und erhalten provisorischen Schulunterricht. Viele Kinder haben seit Monaten keine Schule mehr besucht.
Foto: UNICEF/Giacomo Pirozzi
 
 

UNICEF ermöglicht es syrischen Flüchtlingskindern, kostenlos öffentliche Schulen in Jordanien zu besuchen. Diese jungen Mädchen in Ramtha freuen sich, dass sie endlich wieder lernen können. UNICEF unterstützt die syrischen Kinder bei ihrem Start ins jordanische Schulsystem.
Foto: UNICEF/Giacomo Pirozzi

Rund 30.000 Flüchtlinge aus Syrien sind nach Jordanien geflüchtet - so auch dieses Mädchen und seine Familie. Ob sie jemals in ihre Heimat zurückkehren können, wissen sie nicht. UNICEF stattet Notunterkünfte in Syrien mit Wasser und sanitären Einrichtungen aus und bietet den Menschen psychosoziale Betreuung an.
Foto: UNICEF/Giacomo Pirozzi

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