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11. Januar 2016 von

Myanmar: Armut und Gold, soweit das Auge reicht

Die Shwedagon Pagode ist das Wahrzeichen Myanmars. Sie ist von oben bis unten vergoldet und mit Diamanten und Juwelen verziert. Foto: Steffen Parth

Die Shwedagon Pagode ist das Wahrzeichen Myanmars. Sie ist von oben bis unten vergoldet und mit Diamanten und Juwelen verziert. Foto: Steffen Parth

Ich hatte zuvor nur ein paar Bilder im Fernsehen gesehen, aber ich wusste sofort, da muss ich irgendwann mal hin: Myanmar. Als es dann tatsächlich so weit war und ich für einige Tage in das südostasiatische Land reisen konnte, wurde ich nicht enttäuscht. Myanmar bietet eine unglaubliche Landschaft, zahllose prächtige Tempel, abenteuerliche Erlebnisse. Und das alles ohne den üblichen Touristentrubel! Besonders faszinierend sind dabei die großen Gegensätze: Wie bei uns laufen in Myanmars quirligen Großstädten überall Leute mit Smartphones herum – auf dem Land hingegen werden die Felder immer noch mit Ochsen gepflügt wie vor Hunderten von Jahren. Egal wohin man schaut, erheben sich riesige goldene Pagoden (also die typischen buddhistischen Tempel) – und dennoch ist das Land von tiefer Armut geprägt. Den ganzen Beitrag lesen

22. Dezember 2015 von

Teufelskreis Kinderarbeit: Keine Chance auf Bildung?

Sierra Leone: Schon die Kleinsten müssen im Steinbruch mit anpacken – kaum kräftig genug, den schweren Hammer zu halten! © UNICEF/UNI108317/Asselin

Sierra Leone: Schon die Kleinsten müssen im Steinbruch mit anpacken – kaum kräftig genug, den schweren Hammer zu halten! © UNICEF/UNI108317/Asselin

Foto: Sierra Leone: Schon die Kleinsten müssen im Steinbruch mit anpacken – kaum kräftig genug, den schweren Hammer zu halten! © UNICEF/UNI108317/Asselin

Mehr als 160 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren müssen weltweit arbeiten – und das teils unter gefährlichen und schwersten körperlichen Bedingungen, z.B. in Steinbrüchen. Diese Kinder setzen nicht nur ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel, sondern bekommen auch weniger Chancen, in die Schule zu gehen oder einfach nur Freizeit zu haben. Damit bleiben sie in ihrer sozialen und geistigen Entwicklung zurück und sind später nicht qualifiziert genug, eine gute Arbeit zu finden. Das ist ein Teufelskreis, der dringend durchbrochen werden muss! Den ganzen Beitrag lesen

23. November 2015 von

Was ist ein Held? Die UNICEF-Heldenwoche

12180547_409095195956769_1735487559_o (2)Ein Held ist jemand, der sich für andere Menschen einsetzt!
Ein Held ist jemand, der für andere Menschen da ist!
Ein Held ist ein Kind, das sich für die Rechte anderer Kinder stark macht!

Zum 20.11.2015, dem Tag der Kinderrechte, ruft UNICEF Jugendliche in ganz Deutschland eine Woche lang dazu auf, Kinderrechtehelden zu werden.

Es ist gar nicht schwer, ein Kinderrechteheld zu werden – man braucht nur Motivation, Engagement, viel Spaß und ein Ziel! Den ganzen Beitrag lesen

26. Oktober 2015 von

Unsere Begegnung mit Flüchtlingskindern in Deutschland

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Ein Kinderfest für Flüchtlingskinder

Jeden Tag sehen wir die Bilder der Flüchtlinge. Wir finden es erschreckend, dass so viele Menschen kein Zuhause mehr haben. Auch hier bei uns in Donaueschingen gibt es Erstunterkünfte für Flüchtlinge. Im Moment sind es 1600 Menschen, die hier untergebracht sind. Davon sind 400 Kinder. Nächste Woche werden weitere 650 Menschen hier ankommen. Es gibt unterschiedliche Meinungen in der Stadt zu den Flüchtlingen: Viele Leute heißen sie willkommen, andere haben Angst vor den Flüchtlingen und Vorurteile ihnen gegenüber.

Ali selbst Flüchtling aus Syrien und Juliane zwei tolle ehrenamtliche Helfer

Ali (selbst Flüchtling aus Syrien) und Juliane – zwei tolle ehrenamtliche Helfer!

Wir wollten die Flüchtlinge gerne kennenlernen, besonders die Kinder. Darum haben wir uns an die ehrenamtlichen Helfer dort gewandt und sie gefragt, ob wir mithelfen können. Sie haben sich sehr über unsere Anfrage gefreut. Sie finden es super, dass sich auch Kinder für die Flüchtlinge interessieren. Anlässlich des Weltkindertages haben wir dann gemeinsam ein Kinderfest für die Flüchtlingskinder geplant – mit Spielen, gemeinsamem Singen und Kuchen. Den ganzen Beitrag lesen

28. September 2015 von

Mein Besuch in Polen: Armut und Lebensfreude

Zu Besuch in Polen: Ich war beeindruckt von der Lebensfreude dieses Mädchens. Foto: Sarah Gorski

Zu Besuch in Polen: Ich war beeindruckt von der Lebensfreude dieses Mädchens. Foto: Sarah Gorski

Im Sommer habe ich den Urlaub mit meiner Familie in Polen verbracht. Meine Familie kommt aus Polen, deshalb habe ich dort viele Verwandte. Ich kenne bereits sehr viele Gegenden Polens, aber als ich diesmal in der Stadt Częstochowa auf eine mir bisher unbekannte Ecke stieß, war es wie ein Stich ins Herz für mich: Ein abgelegenes Viertel, die Häuser teilweise zertrümmert, Elend und Armut auf den Straßen. Den ganzen Beitrag lesen

30. April 2015 von

Traumhafte Tempel, teuflische Waffen

Tempelanlage in Angkor

Traumziel Kambodscha: Jährlich besuchen Millionen Touristen die Tempelanlagen von Angkor. Von der dunklen Geschichte des Landes wissen viele nichts. ©Steffen Parth

Während einer kurzen Reise nach Kambodscha habe ich das Land erlebt, wie jährlich zwei Millionen andere Touristen auch: Bereits bei der Ankunft werde ich von drückender Hitze begrüßt. Auf der Straße tauche ich inmitten von hunderten Tuk Tuks – den landestypischen Roller-Taxis – und Straßenständen in eine andere Welt ein. Und dann erblicke ich schließlich die Tempelanlage von Angkor. Überwältigend liegen die riesigen Ruinen einer ehemals blühenden Königsstadt inmitten des Dschungels. Ihren Anblick kann man wohl nur als atemberaubend beschreiben. Und dennoch gibt es in Kambodscha etwas ebenso Beeindruckendes zu entdecken, wenn man die üblichen Touristenziele hinter sich lässt und hinter diese Filmkulissen schaut: Man findet ein Land vor, das gerade dabei ist, sich von einem schrecklichen Bürgerkrieg zu erholen, unter dessen Folgen noch heute tausende Menschen leiden. Den ganzen Beitrag lesen

21. April 2015 von

J7-Gipfel – Das deutsche Team steht

2015 ist ein Jahr, in dem der G7-Gipfel wieder mal in Deutschland stattfinden wird. Noch besser ist jedoch, dass es parallel dazu auch wieder einen J7 geben  wird – also einen Gipfel mit jugendlichen Vertretern der G7-Staaten und einigen Entwicklungsländern! Die Vorbereitungen dazu gehen in die heiße Phase, die Verantwortlichen sind seit Wochen mit nichts anderem beschäftigt, die Spannung steigt…was fehlt? Natürlich: Ein Team, das das deutsche Team für den J7-Gipfel stellt! Dieses wurde nun ausgewählt.

Diese Sechs stellen das deutsche Team: David (15) aus Hamburg, Yolanda (16) aus Saarbrücken, Lilian-June (16) aus Rathenow, Jessica (18) aus Tübingen, Martin (16) aus Bochum und Sang-Jin (17) aus Kassel (v. l. n. r.). © UNICEF/DT2015-21434/Hyou Vielz Den ganzen Beitrag lesen

13. April 2015 von

Eine schreckliche Vorstellung: Zum Kämpfen gezwungen

Kindersoldaten in Südsudan

Simon, neun Jahre, hält sein Gewehr in der Hand und sagt: „Ich bin seit einem Jahr bei der Miliz. Ich habe nicht gegen Feinde gekämpft, aber ich habe geübt, auf Bäume zu schießen. Wenn es richtige Einsätze gab, durfte ich nicht mit. Sie haben gesagt, ich bin noch zu jung dafür.“ © UNICEF/NYHQ2015-0119/Peru

Simon, neun Jahre, hält sein Gewehr in der Hand und sagt: „Ich bin seit einem Jahr bei der Miliz. Ich habe nicht gegen Feinde gekämpft, aber ich habe geübt, auf Bäume zu schießen. Wenn es richtige Einsätze gab, durfte ich nicht mit. Sie haben gesagt, ich bin noch zu jung dafür.“ © UNICEF/NYHQ2015-0119/Peru

In meinem heutigen Beitrag schildere ich meine ganz persönliche Meinung über Kindersoldaten.
Habt ihr euch jemals gefragt, wie es den Kindern geht, die gezwungen sind, auf Menschen zu schießen oder auch „nur“ Übungen mit Gewehren durchzuführen? Wie es sich anfühlen mag, jeden Tag mit der Angst zu leben, getötet zu werden? Für mich ist es ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass es Kinder auf dieser Welt gibt, die mit derart schlimmen Sachen konfrontiert werden. Den ganzen Beitrag lesen

9. März 2015 von

Daumen hoch für den JuniorBotschafter!

'Daumen hoch' von 11 WIE DU. Foto: 11 WIE DU

‘Daumen hoch’ von 11 WIE DU. Foto: 11 WIE DU

Warum mitmachen?

Warum sollte man sich für andere einsetzen?
Warum sich für die Kinderrechte stark machen?
Warum sich engagieren?

Darum!

  • Jemandem in Not zu helfen gibt einem ein gutes Gefühl.
  • Sich für eine wichtige Sache wie die Kinderrechte starkzumachen, macht einen selbst stark.
  • Sich gemeinsam mit anderen für eine bessere Welt einzusetzen, bringt viel Freude mit sich.

… und das sind nur drei von vielen, vielen Gründen, warum man sich engagieren sollte. Den ganzen Beitrag lesen

2. März 2015 von

Ihr seid die Zukunft – gestaltet sie mit!

Jugendbeteiligung beim J7-Gipfel in Berlin

Ein Klimagipfel nach dem anderen ist gescheitert. Die Ebola-Epidemie hat in Afrika zahlreiche Menschen das Leben gekostet. Noch immer müssen in Bangladesch und Indien Kinder und Jugendliche zu unmenschlichen Bedingungen die Kleidung herstellen, die wir hier in Europa für wenig Geld in den Geschäften kaufen.

Der Gipfel im Jahr 2007 war für mich der Beginn meines UNICEF-Engagements. In der Hochschulgruppe oder im Praktikum in Jordanien und den USA habe ich versucht, mich weiter für die Rechte von Kindern und Jugendlichen weltweit einzusetzen. © Ullrich/2010

Der Gipfel im Jahr 2007 war für mich der Beginn meines UNICEF-Engagements. In der Hochschulgruppe oder im Praktikum in Jordanien und den USA habe ich versucht, mich weiter für die Rechte von Kindern und Jugendlichen weltweit einzusetzen. © Ullrich/2010

Ihr findet das ungerecht und fragt euch, warum sich nichts verändert? Ihr macht euch Sorgen um diese Welt, in deren Zukunft ihr als Erwachsene leben werdet? Ihr möchtet nicht tatenlos zusehen, sondern selbst aktiv werden und euch gemeinsam mit Gleichaltrigen bei den Regierungschefs der sieben größten Industrienationen Gehör verschaffen? Dann bewerbt euch als deutsche Delegation für den Jugendgipfel J7 und leistet einen Beitrag zur Beteiligung Jugendlicher am G7-Prozess. Den ganzen Beitrag lesen

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