aktion rote hand

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Das Junior-Team auf der Domplatte in Köln | Foto: UNICEF/Müller-Antoine

Rote Hände gegen den Einsatz von Kindersoldaten

von Johanna Deuster

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Rote Hände gegen Einsatz von Kindersoldaten | Foto: Johanna Deuster
LupeRote Hände gegen Einsatz von Kindersoldaten.

In ganz Deutschland ist die „Rote Hand – Aktion“ ein Begriff geworden. Mitte Mai startete das JuniorTeam von UNICEF Deutschland vor dem Kölner Hauptbahnhof eine solche Aktion. Zehn Mitglieder des Teams haben sich mit dem Thema „Kindersoldaten“ ausführlich beschäftigt. Die Juniorgruppe kommt aus allen Teilen Deutschlands zusammen. In einem Workshop bereiteten sie die „Rote Hand-Aktion" vor.

Das junge Team klärte an seinem Infostand  Passanten über das Unrecht auf, das Kindersoldaten über sich ergehen lassen müssen.  Sie sammelten „Handabdrücke“ als Protestzeichen gegen die Verschleppung von Kindern in Krisengebieten der Welt.

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Passanten geben ihren Handabdruck am Infostand | Foto: UNICEF/Müller-Antoine
LupePassanten geben ihren Handabdruck am Infostand.

Die  Aktion „Rote Hand“ fordert:

  • kein Kind unter 18 Jahren darf in bewaffneten Gruppen eingesetzt werden,
  • Personen und Gruppen, die Kinder rekrutieren, müssen öffentlich bestraft werden,
  • Waffen, besonders Kleinwaffen, dürfen nicht in Krisengebiete exportiert werden,
  • Kindersoldaten sollen medizinische, psychologische und schulische Versorgung erhalten,
  • für Kindersoldaten soll Schutz und politisches Asyl möglich sein.

Diese Forderungen werden vom UNICEF-JuniorTeam den Kölner Politikern zusammen mit den „roten Händen“ überreicht.

Kindern, die vom Krieg traumatisiert wurden, einen Neuanfang zu ermöglichen, ist nicht einfach. Doch UNICEF arbeitet unter anderem im Sudan gerade daran. Auch im Kongo und in Sri Lanka werden Übergangszentren und Schulen für ehemalige Kindersoldaten errichtet.

Viele Passanten sind froh, durch die „Rote Hand – Aktion“ eine Möglichkeit zu haben, ihre Meinung zum Thema Kindersoldaten zu äußern. „ Das ist wirklich eine wichtige Sache, für die ihr euch hier einsetzt“, ermutigte ein Mann im Vorübergehen.