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24 Geschichten aus aller Welt

Ab dem 1. Dezember ist der younicef-Adventskalender mit Gewinnspiel online!

Baustein 1

Gewinne younicef-Adventskalender | Foto: UNICEF/Nandelstädt
LupeDas könnt Ihr beim younicef-Adventskalender gewinnen. Einfach mitmachen!

1. Dezember 2012 - Das younicef-Team hat für Euch einen Online-Adventskalender mit 24 Geschichten aus aller Welt zusammengestellt. Geschichten von Kindern und spannenden UNICEF-Projekten. Zu jeder Geschichte gibt es eine Quizfrage, die Ihr beantworten könnt. So nehmt Ihr an unserem Gewinnspiel teil. Täglich verlosen wir schöne UNICEF-Geschenke wie Kalender, Bücher und vieles mehr! Macht mit!

Und so funktioniert's:

Adventskalender-Kordel
Klickt auf die Kordel oben auf dieser Seite oder auf der Startseite, um den Adventskalender aufzurufen.

Klickt auf die Kordel oben auf dieser Seite oder auf der younicef-Startseite. So startet Ihr den Adventskalender. Es wird Euch eine Weltkarte mit allen Türchen von 1 bis 24 angezeigt. Sucht das tagesaktuelle Türchen heraus, lest Euch den Text durch und beantwortet die Quizfrage. Wenn Ihr an unserem Gewinnspiel teilnehmen möchtet, müsst Ihr Euren Namen und Eure  E-Mail-Adresse in die entsprechenden Felder eintragen. Danach bekommt Ihr sofort eine E-Mail von uns zugeschickt. Hier müsst Ihr Eure Teilnahme noch einmal bestätigen. Und schon könnt Ihr mit etwas Glück einen unserer tollen UNICEF-Preise gewinnen. Hier könnt Ihr Euch noch einmal die Teilnahmebedingungen durchlesen.

Ihr könnt es jeden Tag auf's Neue probieren und nach Beantworten der tagesaktuellen Quizfrage am Gewinnspiel teilnehmen. Türchen aus vergangen Tagen bleiben geöffnet, damit Ihr Euch die Geschichten noch einmal durchlesen könnt.

Den Adventskalender weiterempfehlen

Gern könnt Ihr den younicef-Adventskalender weiterempfehlen. Gebt dafür Euren Freunden und Bekannten den Link www.younicef.de weiter über Facebook, SchülerVZ oder einfach per E-Mail. Wir freuen uns über Euer Interesse!

Maguelita aus Haiti | Foto: UNICEF Haiti/Thierry Delvigne-Jean.

1 - Maguelita aus Haiti

Um sechs Uhr morgens ist für Maguelita die Nacht vorbei: Schnell springt die 13-Jährige den Hügel hinunter zur Wasserstelle. Auf dem Kopf balanciert sie den schweren Kanister wieder nach oben, zur Hütte ihrer Arbeitgeber. Sie bringt die Kinder der Familie zur Schule, wäscht ab und kocht. Maguelitas Vater ist tot, ihre Mutter und Geschwister leben 200 Kilometer von der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince entfernt. „Ich würde gern zu ihnen“, sagt Maguelita. „Aber sie haben keinen Platz für mich.“ Am frühen Nachmittag kommt Maguelita wieder den Hügel herunter – doch diesmal trägt sie ihre sorgfältig gebügelte Schuluniform. Ihr Ziel ist die Fort Mercredi Schule, in der UNICEF Bildungskurse für Hausmädchen und andere benachteiligte Kinder unterstützt. In drei Jahren nehmen die Kinder hier den Stoff der ersten sechs Schuljahre durch. Foto: UNICEF Haiti/Thierry Delvigne-Jean

In welcher Stadt lebt Maguelita?

Port-de-Paix

Carrefour

Port-au-Prince

Kadia aus Mali | Foto: UNICEF/MLIA2011-01067/Kelley Lynch

2 - Kadia aus Mali

In dem Dorf Benema in Mali können sich Schülerinnen und Schüler aktiv beteiligen. Die 14-jährige Kadia zum Beispiel ist die „Gesundheitsministerin“ in der Schülervertretung ihrer Schule. Gesundheitsaufklärung gehört fest zum Unterricht in den von UNICEF geförderten Schulen dazu. Denn oft sind es Krankheiten, die dazu führen, dass die Kinder nicht mehr zur Schule kommen können. Kadia tut etwas dagegen: Sie hat sich beim lokalen Gesundheitsdienst erfolgreich dafür eingesetzt, dass Kinder keine oder nur geringe Behandlungskosten bezahlen und zum Beispiel Verbandszeug und Schmerztabletten umsonst bekommen. Foto: UNICEF/MLIA2011-01067/Kelley Lynch

Welche Rolle hat Kadia?

Gesundheitsministerin in der Regierung

Gesundheitsministerin im Stadtrat

Gesundheitsministerin in der Schülervertretung

Anita aus Indien | UNICEF/INDA2011-00281/Lana Slezic

3 - Anita aus Indien

Anita Poddar ist 15 Jahre alt und lebt in Kaliachak, Indien. Dort kommt es immer noch häufig vor, dass Mädchen vor ihrem 15. Lebensjahr durch ihre Familien verheiratet werden. Weltweit ist das schon bei rund 23 Millionen Mädchen passiert. Auch Anita sollte vor knapp eineinhalb Jahren mit einem älteren Mann verheiratet werden. Doch sie weigerte sich. Sie will lieber studieren und später Ärztin werden. Anita konnte ihre Eltern zum Glück von ihrem Plan überzeugen. Dabei half ihr auch die Jugendgruppe, mit der sie sich einmal in der Woche in der Gemeindebücherei trifft. Hier hat Anita gelernt, dass sie das Recht hat zu studieren und sich gegen eine Kinderhochzeit zu wehren. Foto: UNICEF/INDA2011-00281/Lana Slezic

Wie viele Frauen wurden weltweit vor ihrem 15. Lebensjahr verheiratet?

23 Millionen Frauen

32 Millionen Frauen

33 Millionen Frauen

Luis aus Peru | Foto: UNICEF/ Roger LeMoyne

4 - Luis aus Peru

Der einjährige Luis aus Peru hält ein Strickknäuel fest, aus dem seine Mutter ihm einen Pullover näht. Sein Vater arbeitet außerhalb in einer Mine, weshalb er oft tagelang von Luis und seiner Mutter getrennt ist. Die Familie stammt aus der Region Huallanca in den Anden und gehört der Ethnie der Quechua an. So werden diejenigen Menschen bezeichnet, die eine der zahlreichen indigenen Quechua- Sprachen sprechen. Obwohl 4 Millionen aller Peruaner Quechua sind, werden sie in vielen Bereichen immer noch benachteiligt. Daher unterstützt UNICEF gemeinsam mit der peruanischen Regierung Programme, die den indigenen Kindern den Zugang zur Schule und zum Gesundheitswesen erleichtern. Außerdem will UNICEF erreichen, dass mehr indigene Kinder gleich nach der Geburt registriert werden - viele von ihnen besitzen nämlich gar keine Geburtsurkunde. Foto: UNICEF/ Roger LeMoyne

Zu welcher Ethnie gehört Luis?

Aymara

Quechua

Huanca

Die Zwillinige Ivayla und Ivelina aus Bulgarien | UNICEF/NYHQ2011-1041/Kate Holt

5 - Ivayla und Ivelina aus Bulgarien

Die 4-jährigen Zwillingsmädchen Ivayla und Ivelina spielen im Haus ihrer Pflegemutter in der nord-östlichen Stadt Kaspichan in Bulgarien. Nachdem ihre Großmutter gestorben war, haben sie ihre ersten drei Lebensjahre in einem Waisenhaus verbracht. Ihre behinderte Mutter konnte sich nicht ausreichend um die beiden kümmern. UNICEF unterstützt ein Programm der bulgarischen Regierung, in dem Pflegeeltern ausgewählt und geschult werden. So können die Kinder in einem familienähnlichen Umfeld aufwachsen. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1041/Kate Holt

Wie viele Jahre verbrachten die Zwillingsmädchen im Waisenhaus?

drei

vier

fünf

Medina aus Äthiopien | Foto: UNICEF/Getachew

6 - Medina aus Äthiopien

Die 10-jährige Medina kommt aus einer Nomaden-Familie. Ihr Vater ist Pastor in der Afar-Region in Äthiopien. Dort gehen nur elf Prozent der Kinder zur Schule. Auch Medinas Vater war anfänglich strikt dagegen, dass sie zur Schule gehen darf, doch dann konnte ihn der zuständige Lehrer überzeugen, Medina einschulen zu lassen. Heute wird Medina von ihrer ganzen Familie unterstützt. Ihre Großmutter ist zwar der Meinung, dass letztlich nur Allah wisse, was einmal aus Medina wird, die Schule sei aber sicher eine ganz gute Vorbereitung auf die Zukunft. Medina selbst weiß schon ganz genau, was aus ihr werden soll: eine Pilotin! Foto: UNICEF/Getachew

Welchen Beruf übt Medinas Vater aus?

Lehrer

Bauer

Pastor

Harry aus Venezuela | Foto: UNICEF/NYHQ2006-1185/Susan Markisz

7 - Harry aus Venezuela

Der 18-jährige Harry Lopez steht vor einem Graffiti in Bruzualon, einem ärmlichen Viertel von Caracas, der Hauptstadt Venezuelas. Harry leitet Workshops für Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind. Sein Arbeitgeber ist CECODAP, eine venezolanische Organisation, die für die Rechte von Kindern und Jugendlichen eintritt und deren Arbeit von UNICEF unterstützt wird. „Gewalterfahrungen haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder, denn ein gewalttätiges Umfeld lehrt ihnen, dass Gewalt ein normales Mittel ist, um sich auszudrücken“, sagt Harry. In Venezuela wird fast jede halbe Stunde ein Mensch umgebracht. Die Morde, Überfälle und Entführungen führen dazu, dass die venezolanischen Kinder in einem sehr gewalttätigen Umfeld aufwachen müssen. Initiativen, die zeigen, dass man auch ohne Gewalt Probleme lösen kann, sind daher sehr wichtig. Foto: UNICEF/NYHQ2006-1185/Susan Markisz

Für welche Organisation arbeitet Harry Lopez?

für UNICEF

für die Vereinten Nationen

für CECODAP

Saima aus Pakistan | Foto: UNICEF Pakistan/2010/Tahira

8 - Saima aus Pakistan

Saima ist zehn Jahre alt und kommt aus Punjab, der am dichtesten besiedelten Region Pakistans. Starke Überschwemmungen führten dort im letzten Jahr dazu, dass Millionen Menschen fliehen mussten, weil die Wassermassen ihre Häuser zerstörten. Nun leben sie in Notlagern. Auch Saima und ihre Familie mussten ihr Zuhause verlassen. Doch für Saima hat die Notunterkunft auch etwas Gutes, denn hier darf sie endlich zur Schule gehen. Saima hat fünf Geschwister. Es war schon immer ihr Traum, lernen zu dürfen. Bisher ging das allerdings nicht, weil sie ihrer Mutter im Haushalt helfen musste. Jetzt besucht sie eine Schule, die UNICEF im Camp aufgebaut hat. Saima ist glücklich. Natürlich wünscht sie sich, schnell wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können. Saima hofft aber auch, dann weiter zur Schule gehen zu können. Foto: UNICEF Pakistan/2010/Tahira

Wie viele Kinder haben Saimas Eltern?

vier

fünf

sechs

Shakira aus Indonesien | Foto: UNICEF/NYHQ2009-1902/Josh Estey

9 - Shakira aus Indonesien

Die 15-jährige Shakira aus Indonesien lebt in einem Waisenhaus in Banda Aceh. UNICEF hat es 2007 eröffnet, um Waisenkindern eine Zuflucht zu bieten. Banda Aceh ist die Hauptstadt der Provinz Aceh auf der Insel Sumatra. Vor einigen Jahren wurde sie von einem schweren Tsunami komplett zerstört. Die Katastrophe hinterließ auch viele Kinder ohne Eltern, die völlig auf sich allein gestellt waren - Shakira ist eines davon. Das von UNICEF gegründete Waisenhaus beherbergt nun rund 120 Kinder. Neben der Hilfe für Kinder, die ihre Eltern verloren haben, kümmerte sich UNICEF nach dem Tsunami auch darum, zerstörte Schulen und sanitäre Anlagen wieder aufzubauen. Mittlerweile werden diese Wiederaufbau-Programme von der Regierung erfolgreich weitergeführt. Foto: UNICEF/NYHQ2009-1902/Josh Estey

Wie heißt die Insel, auf der Shakira lebt?

Java

Sumatra

Borneo

Iman aus Ägypten | Foto: UNICEF/MENA02553/Giacomo Pirozzi

10 - Iman aus Ägypten

„Anfangs war mein Sohn ein Außenseiter“, erzählt Amal, eine junge Frau aus Kairo. Iman hat das Down-Syndrom. Weil er anders aussah und sich aus ihrer Sicht seltsam benahm, verspotteten ihn die Nachbarskinder. Zum Glück öffnete kurze Zeit später das Förderzentrum für Behinderte. Durch das regelmäßige Training dort ist der Junge viel selbstständiger geworden: „Für gesunde Kinder ist es nichts Besonderes, allein zur Toilette zu gehen“, so Amal. „Für Iman ist es jedes Mal eine Leistung.“ Das von UNICEF unterstützte Förderzentrum ist in Ägypten einzigartig. Es leistet nicht nur medizinische Hilfe, sondern setzt sich als Gemeindezentrum auch für die soziale Integration Behinderter ein. Geschulte Helfer/innen leiten die Kurse und zeigen den Eltern, wie sie Anzeichen einer Behinderung frühzeitig erkennen und ihre Kinder fördern können. Foto: UNICEF/MENA02553/Giacomo Pirozzi

In welcher Stadt befindet sich das Förderzentrum für behinderte Kinder?

Luxor

Kairo

Alexandria

Yaprak aus der Türkei | Foto: UNICEF/Roger LeMoyne

11 - Yaprak aus der Türkei

Yaprak ist zehn Jahre alt. Gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern bewohnt sie ein Haus in dem Dorf Karaali in der Provinz Ankara. Die Stadt Ankara ist die Hauptstadt der Türkei. Yapraks Vater arbeitet für einen ortsansässigen Grundbesitzer. Dafür erhält er im Austausch ein Haus und etwas Geld für den Lebensunterhalt. Mit den anderen Kindern aus ihrem Dorf besucht Yaprak eine kinderfreundliche Schule. Sie bietet kostenlosen Unterricht an, was nicht überall so ist. Auch Kinder aus umliegenden Dörfern oder Waisenkinder können am Unterricht teilnehmen. In kinderfreundlichen Schulen wird darauf geachtet, dass die Kinder in einem sauberen und sicheren Umfeld ungestört lernen können. Die unterschiedlichen Kulturhintergründe der Kinder werden dabei berücksichtigt. Weil heute der letzte Schultag ist, trägt Yaprak zur Feier des Tages ihr rotes Kostüm aus feinem Samt. UNICEF/Roger LeMoyne

Wie heißt die Hauptstadt der Türkei?

Ankara

Antalya

Istanbul

Zakia aus Afghanistan | Foto: UNICEF/NYHQ2010-1888/Kate Brooks

12 - Zakia aus Afghanistan

Die 16-jährige Zakia aus Afghanistan sollte im Iran mit einem 25-jährigen Mann verheiratet werden. Um der Hochzeit zu entgehen ist sie weggelaufen und lebt nun in einem Frauen- und Mädchenhaus in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. Das Frauenhaus bietet den Frauen und Mädchen Zuflucht und versucht, gemeinsam mit ihnen ihre Probleme zu lösen. Das Ziel ist eigentlich, dass die Frauen und Mädchen irgendwann wieder zurück zu ihren Familien und in ihre Dörfer können. Das ist allerdings eine große Herausforderung, denn Gewalt gegen Frauen ist in Afghanistan leider sehr weit verbreitet. Die Arbeit der Frauenhäuser und der Kampf gegen Zwangshochzeit sind daher enorm wichtig. UNICEF/NYHQ2010-1888/Kate Brooks

Aus welchem Land kam der Mann, mit dem Zakia verheiratet werden sollte?

aus dem Irak

aus Pakistan

aus dem Iran

Bruna aus Brasilien | Foto: UNICEF/NYHQ2011-1809/Fabio Caffe

13 - Bruna aus Brasilien

Die 17-jährige Bruna Gentil hat an einem von UNICEF organisierten Jugend-Kongress in Rio de Janeiro teilgenommen. Dort kamen Jugendliche zusammen, um Lösungen für Probleme in ihrem Stadtteil zu diskutieren. Bruna lebt in Morro dos Prazeres, einem armen Teil von Rio de Janeiro. Dort engagiert sie sich vor allem im Kampf gegen Aids: „Wir haben uns selbst Aufklärungskampagnen ausgedacht und in der Nachbarschaft Infomaterial und Kondome verteilt.“ Auf dem Foto zeigt Bruna gerade dem UNICEF-Direktor Anthony Lake, der in Rio de Janeiro zu Besuch war, ihre Informationsmaterialien. Foto: UNICEF/NYHQ2011-1809/Fabio Caffe

Warum hat UNICEF den Jugend-Kongress organisiert?

Damit sich Jugendliche aus aller Welt treffen konnten

Damit die Jugendlichen Anthony Lake kennenlernen konnten

Damit sie über Lösungsstrategien für Problemviertel diskutieren konnten

Fatma aus Sudan | Foto: UNICEF/Holt

14 - Fatma aus Sudan

Die 5-jährige Fatma aus dem Dorf Aroma in der Nähe der Stadt Kassala hat Glück gehabt: Sie ist nicht, wie viele andere Mädchen im Sudan, an den Genitalien beschnitten worden. Täglich werden weltweit immer noch rund 8.000 Mädchen beschnitten - damit wird ihnen das Recht auf körperliche Unversehrtheit genommen. UNICEF unterstützt Aufklärungskampagnen, um Traditionen wie die Mädchenbeschneidung zu beenden. Nach einer solchen Aufklärungskampagne fand in Fatmas Dorf eine Diskussion über die Tradition der Mädchenbeschneidung statt. Ihre Mutter entschied sich daraufhin gegen die Beschneidung ihrer Tochter. Sie möchte, dass Fatma es besser hat als sie und dass sie zum Beispiel auch eine gute Schulbildung bekommt – so wie ihre Brüder. Fatmas Mutter selbst ist nur kurz zur Schule gegangen. Foto: UNICEF/Holt

Welches Recht wird unter anderem durch die Mädchenbeschneidung verletzt?

Recht auf Bildung

Recht auf körperliche Unversehrtheit

Recht auf elterliche Fürsorge

Jenny Rose

15 - Jenny Rose, Philippinen

Vor einer Kirche in der philippinischen Stadt Cebu, zu der viele Touristen kommen, bietet die 9-jährige Jenny Rose selbst gemachte Kerzen zum Kauf an. Sie verdient damit ungefähr einen Euro pro Tag als Beitrag zum Familieneinkommen. Ihr Vater ist im Gefängnis. Jenny Rose geht zur Schule und träumt davon, Ärztin zu werden. „Wenn ich Ärztin bin, werde ich Geld sparen, ein Haus bauen und alle meine Geschwister zur Schule schicken“, sagt sie. Weltweit müssen rund 150 Millionen Kinder arbeiten, um ihre Familien finanziell zu unterstützen. Kinderarbeit kann neben Armut auch andere Gründe haben. Zum Beispiel der Verlust eines oder beider Elternteile. Gehen die Kinder trotz Arbeit nebenbei zur Schule, haben sie so zumindest die Chance, der Armut irgendwann entkommen zu können, da sie bessere Aussichten auf eine Ausbildung haben. Und als Ärztin kann Jenny Rose dann anderen Menschen in Not helfen. Foto: UNICEF/Pirozzi

Warum müssen die meisten Kinder arbeiten?

Um sich ein Handy kaufen zu können

Weil ihre Eltern selbst keine Lust haben, zu arbeiten

Um ihre Familie finanziell zu unterstützen

Ionut aus Rumänien | Foto: UNICEF/Tarneden

16 - Ionut aus Rumänien

Der elfjährige Ionut wohnt mit seinen Eltern und seinen fünf Geschwistern in der Provinz Buzau an den Ausläufern der rumänischen Karpaten. Die Familie ist arm. Ionuts Vater schlägt sich als Tagelöhner durch. Nachts schlafen der Vater und die drei Söhne zusammen in einem winzigen Raum auf einer schmutzigen Pritsche. Die Mutter und die drei Mädchen schlafen gemeinsam in der Küche. Eigentlich soll Ionut zur Schule gehen, doch er muss allein über eine Stunde Schulweg zurücklegen, so dass er oft nicht hingeht – obwohl er die Schule mag. Ionuts Familie ist eine Familie am Rande der Gesellschaft, mit der viele aus dem Dorf nichts zu tun haben wollen. In Rumänien gibt es große Unterschiede innerhalb der Gesellschaft. Kinder aus armen Verhältnissen erleben oft Gewalt. Damit sich die Familien, die von Armut und fehlender Bildung betroffen sind, helfen können, organisiert UNICEF die Zusammenarbeit von Sozialarbeiter/innen, Gesundheits- und Kinderschutzeinrichtungen. Foto: UNICEF/Tarneden

Wie lange muss Ionut zur Schule laufen?

eine halbe Stunde

über eine Stunde

zwei Stunden

Ilir aus dem Kosovo | Foto: UNICEF/Dietz

17 - Ilir aus dem Kosovo

Sechs Jahre seines Lebens hat Ilir in Deutschland gelebt. Er ist in Deutschland aufgewachsen, beherrscht die Sprache, war hier im Kindergarten. Doch seine Eltern sind kosovarische Roma und wurden vor drei Jahren in den Kosovo abgeschoben. Sein Bruder hat noch in Deutschland einen Schulabschluss gemacht. Zurück im Kosovo findet er nun aber keine Arbeit. Ilirs Schwestern beenden die Schule im Kosovo erst gar nicht, da sie keine Zukunft sehen. Ilir dagegen hat mit seinen sechs Jahren schnell Albanisch gelernt und sich in der Schule leicht eingefunden. Er hatte Glück, dass seine Schule ihn aufgenommen hat, denn Roma werden im Kosovo immer noch stark benachteiligt. Foto: UNICEF/Dietz

Wie alt ist Ilir?

Sechs Jahre

Neun Jahre

Elf Jahre

Caradine aus der Elfenbeinküste | Foto: UNICEF/ Asselin

18 - Caradine aus der Elfenbeinküste

Die 13-jährige Caradine sitzt in einem leeren Klassenzimmer. Ihre Schule wurde geschlossen. Grund dafür ist ein gewaltsamer Machtkampf um die politische Führung in der Elfenbeinküste, der nach den letzten Wahlen im Jahr 2011 entbrannt ist. Wegen der großen Unsicherheit mussten daraufhin zahlreiche Schulen im Land geschlossen werden. Caradine lässt sich davon aber nicht entmutigen. Sie versucht auch in dieser unsicheren Zeit ihren Mitmenschen zu helfen. Als UNICEF-Freiwillige verbringt sie ihre Freizeit damit, andere Kinder und Jugendliche über Hygiene und Gesundheit aufzuklären. Foto: UNICEF/Asselin

Wann fanden die letzten Wahlen in der Elfenbeinküste statt?

2012

2011

2010

César aus Kolumbien | Foto: UNICEF/NYHQ2009-1842/Susan Markisz

19 - César aus Kolumbien

In Lorica, im Norden Kolumbiens, mussten im Jahr 2009 viele Familien aufgrund einer starken Überschwemmung umgesiedelt werden. Die Kinder konnten daraufhin nicht mehr zur Schule gehen, ihr Alltag wurde völlig auf den Kopf gestellt. Mittlerweile kann der 12-jährige César aber wieder lachen und täglich zur Schule gehen. UNICEF unterstützt eine lokale Regierungsinitiative, die das Schuljahr an die Regenzeiten des Landes anpasst. In den Monaten, in denen es stark regnet, geht es vor, dass die Familien einen sicheren Zufluchtsort haben. In Kolumbien sind 3 Millionen Menschen Vertriebene, mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Die meisten mussten aber nicht aufgrund einer Naturkatastrophe fliehen, sondern wegen des schon über 40 Jahre andauernden Bürgerkriegs. Der kolumbianische Konflikt zwischen der Regierung und den Guerillagruppen FARC und ELN ist der längste Krieg des südamerikanischen Kontinents. Foto: UNICEF/NYHQ2009-1842/Susan Markisz

Wie lange dauert der Bürgerkrieg in Kolumbien schon an?

über 20 Jahre

über 30 Jahre

über 40 Jahre

JuniorBotschafterin Anne Hilden | Foto: UNICEF/ Vielz

20 - Voller Einsatz für Kinderrechte

Dass junge Mädchen in Afrika mehrere Stunden am Tag zu einer Wasserstelle laufen müssen, findet die 13-jährige Anne Hilden ungerecht. Sie beschließt, dagegen etwas zu tun! Wassersparen war der jungen Botschafterin für Kinderrechte nicht genug. Sie wollte auch andere Menschen – Groß und Klein - über die Probleme der Wasserversorgung informieren. Mit Wassergeräuschen untermalt, hielt sie viele Male einen Vortrag über „Wasser“ und erreichte damit rund 10 000 Kinder und Eltern. Anne will aber auch direkt in Afrika etwas bewegen. Deshalb kam sie auf eine duftende, praktische Idee: Sie bastelte aus gespendetem Stoff und Lavendelblüten kleine Duftsäckchen, die sie gegen Spenden verkaufte. „Manchmal glaubt man kaum, was man alleine alles bewegen kann“, sagt Anne. Ihre Säckchen gingen weg wie warme Semmeln. Sie hat schon über 700 Stück verkauft! Mit diesem Geld kann UNICEF zum Beispiel Handwasserpumpen in Afrika bauen. Foto: UNICEF/ Vielz

Mit was sind Annes Duftsäckchen gefüllt?

Rosenblätter

Kirschkerne

Lavendel

Giorgi aus Georgien | Foto: UNICEF/Pirozzi

21 - Giorgi aus Georgien

Giorgi ist 16 Jahre alt und sitzt in einem ärmlich wirkenden Klassenraum einer Kindereinrichtung im Distrikt Chokhatauri. Mit Unterstützung von UNICEF versucht die georgische Regierung, die Zahl der Kinder, die in das Heim eingewiesen werden, zu reduzieren. Ein Hauptgrund dafür, dass georgische Familien ihre Kinder ins Heim geben, ist Armut. Vor allem behinderte Kinder müssen oft ins Heim, weil ihre Familien überfordert sind. Damit diese Kinder nicht in Heimen, sondern in Familien großwerden können, haben UNICEF und die Regierung ein Pflegefamiliensystem aufgebaut. Gleichzeitig werden aber auch die Familien in Not unterstützt, damit sie ihre Kinder gar nicht erst weggeben müssen. Foto: UNICEF/Pirozzi

Was ist das Ziel von UNICEF und der georgischen Regierung?

Die Anzahl der Kinder im Heim zu steigern

Die Anzahl der Kinder im Heim zu verringern

Das Heim zu schließen

Nondumiso

22 - Nondumiso, 9, aus Südafrika

Nondumiso ist glücklich: Sie kann zur Schule gehen! Im Moment besucht sie die dritte Klasse der Lyndhurst-Grundschule. Nondumiso lebt in der Stadt Estcourt in KwaZulu-Natal, der ärmsten Provinz Südafrikas. Im Rahmen der erfolgreichen UNICEF-Kampagne „Schulen für Afrika“ konnten seit 2005 mehr als 1.100 Schulen neu gebaut oder instand gesetzt werden. Durch Lehrer/innen- Fortbildungen wurde auch die Qualität des Unterrichts verbessert. Rund zwölf Millionen Kinder haben seit Beginn der „Schulen für Afrika“-Kampagne davon profitiert – eines dieser Kinder ist Nondumiso. Foto: UNICEF/Pirozzi

In welche Klasse geht Nondumiso?

in die zweite Klasse

in die dritte Klasse

in die vierte Klasse

Ermedina aus Albanien | Foto: UNICEF/Pirozzi

23 - Ermedina aus Albanien

Viele Kinder in Albanien gehen zwar zur Schule, können aber trotzdem kaum lesen und schreiben. Die 13-jährige Ermedina im Dorf Tomin ist hingegen die Beste an ihrer Schule. Sie ist ehrgeizig, will studieren und Lehrerin werden. Ihre 15-köpfigen Familie ist sehr arm. In ihrem Haus gibt es nur drei Bücher. Trotzdem lernt Ermedina mit Begeisterung. Sie hat schon alle Bücher in der veralteten Schulbibliothek gelesen. Sie weiß, dass sie so die Chance hat, der Armut zu entkommen. Foto: UNICEF/Pirozzi

Wie viele Bücher besitzt Ermedinas Familie?

fünf

eins

drei

Rosaleni aus Bolivien | Foto: UNICEF/Noah Friedman-Rudovsky

24 - Rosaleni aus Bolivien

Bevor die Familie von Rosaleni, 7, in das Dorf San Juan del Carmen in Bolivien zog, wohnte sie in einer Zelthütte in einem anderen Dorf. Dort gab es keine Schule und keinen Bus. Gemeinsam mit ihren Geschwistern hat sie auf dem Feld und im Haushalt mitgearbeitet, um die Familie zu unterstützen. Seit dem Umzug kann Rosaleni zur Schule gehen. Sie hilft aber trotzdem noch nachmittags bei der Zuckerrohr-Ernte mit, um das geringe Einkommen ihrer Familie aufzubessern. Nicht alle Mädchen in Bolivien haben das Glück, zur Schule gehen zu dürfen. Viele müssen ihrer Familie noch mehr helfen als Rosaleni. Vor allem in der Stadt El Alto ist die Zahl der Mädchen, die keinen Zugang zu Bildung haben, sehr hoch. El Alto liegt auf einer Hochebene oberhalb der bolivianischen Großstadt La Paz, auf rund 4.000 Metern Höhe. UNICEF unterstützt dort Lernmöglichkeiten für Kinder, die tagsüber arbeiten müssen. In 17 ausgewählten Schulen findet abends nach den regulären Schulstunden der Unterricht für sie statt. Besonders Mädchen lernen hier einige Stunden am Tag Lesen, Schreiben und Rechnen. Foto: UNICEF/Noah Friedman-Rudovsky

Auf welcher Höhe liegt El Alto?

auf 3.000 Metern Höhe

auf 4.000 Metern Höhe

auf 5.000 Metern Höhe