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unicef-juniorbotschafter 2011

Platz 2: Verstöße gegen Kinderrechte in 13 Nationen

Aktion der Klasse 5G1 der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim/Hessen

Verstöße gegen Kinderrechte in 13 Nationen: Aktion der Klasse 5G1 der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim/Hessen
LupeDie Klasse 5G1 der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim.

In die Klasse 5G1 der Heinrich-Böll-Schule im hessischen Hattersheim gehen 31 Schülerinnen und Schüler, die Wurzeln in 13 verschiedenen Nationen haben. So entstand die Idee zu untersuchen, wie gut oder schlecht die Kinderrechte in Deutschland und den übrigen zwölf Herkunftsländern – darunter Ägypten, Brasilien, Indonesien, Serbien und die Türkei – umgesetzt werden. Während einer Projektwoche recherchierten die Fünftklässler über Verletzungen gegen Kinderrechte und erstellten für jedes Land ein eigenes Plakat. So entstand die Ausstellung „Verstöße gegen Kinderrechte in 13 Nationen“, die am Tag der offenen Tür und am Elternabend in der Schule gezeigt wurde.

Michael Kreft von Byern vom Europa Park Rust überreicht den 2. Preis | Foto: Hyou Vielz
LupeMichael Kreft von Byern vom Europa Park Rust überreicht den 2. Preis.

Zum Beispiel haben Cora und Lisa-Marie herausgefunden: „In Polen werden die meisten Kinderrechte eingehalten. Aber es gibt auch Kinder, die zum Betteln auf die Straße geschickt werden oder arbeiten müssen, weil die Familien sehr arm sind. Wir fanden auch Hinweise darauf, dass es Kinderprostitution und sexuellen Missbrauch gibt.“ Über Indonesien schreiben Stefan, Calvin und Eric: „In Indonesien wird gegen viele Kinderrechte verstoßen. Statt in die Schule zu gehen, müssen viele Kinder unter sehr schlimmen Bedingungen arbeiten. Sie schuften in Steinbrüchen und Fischfabriken oder Privathäusern. Entsetzt waren wir darüber, dass Mädchen sogar versteigert und zwangsverheiratet werden.“

Baustein 1

Begründung der Jury 

Der Jury hat besonders gut gefallen, dass die Schulklasse sich dem Thema Kinderrechte in aller Welt auf eine Weise genähert hat, die einen direkten Bezug zu den Schülern selbst und ihren Wurzeln hat. So ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Kinderrechte zwar universell für alle Kinder gelten, dass sie aber nach wie vor in jedem Land der Erde tagtäglich verletzt werden – wenn auch auf unterschiedlich schwere Weise. Die Schülerinnen und Schüler aus Hattersheim haben gründlich recherchiert, schöne und informative Plakate gebastelt und damit eine breite Schulöffentlichkeit erreicht.

(Kopie 1)

Plätze 1 bis 5

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Unterzeile Video Platz 2

Platz 2 geht an die Klasse 5G1 der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim.

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