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cholera in haiti

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Ein starker Sturm Anfang November hat in Haiti zusätzlich für Verwüstung und Überschwemmung gesorgt. Foto: UNICEF/Dormino

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Kinder in Haitis Hauptstadt bedroht

UNICEF verstärkt Hilfe und vorbeugende Maßnahmen

Baustein 1

16. November 2010 - Trotz massiver Anstrengungen von Hilfsorganisationen und Behörden gegen die schwere Durchfallerkrankungen Cholera breitet sich die Epidemie nach Angaben von UNICEF weiter in Haiti aus. Für Hunderttausende Kinder in den Zeltlagern und Armenvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince wird die Gefahr immer größer. Die Behörden bestätigen erstmals eine wachsende Zahl von Cholerafällen in der Hauptstadt.

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Die Situation in Haiti

Baustein 2

Insgesamt sind jetzt sieben der zehn Regionen in Haiti betroffen. Offiziell wurden über 14.000 Kranke und über 900 Todesopfer registriert, darunter viele Kinder. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte noch höher sein. Verschärft wurde die hygienische Situation durch Überschwemmungen in einigen Landesteilen nach einem schweren Sturm Anfang November.

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UNICEF verstärkt seine Hilfsmaßnahmen

Baustein3

  • In Port au Prince stellt UNICEF große Mengen Tabletten zur Wasserreinigung und Seife für die Lager im Zentrum, die Viertel entlang der Hauptverkehrsstraße und der verschiedenen Armenviertel zur Verfügung.
  • Zusammen mit Partnern wurden in den vergangenen Wochen bereits zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten für Cholerakranke in der Hauptstadtregion eingerichtet. Hierzu wurden u.a. Medikamente und Nährlösung sowie Zinktabletten beschafft, die wichtig für die Behandlung der schweren Durchfallerkrankung sind.
  • UNICEF-Teams überprüfen die Hygiene und die sanitären Bedingungen in Schulen und Notunterkünften. Mitarbeiter stehen in Kontakt zu den über 400 Kinderheimen und Krippen in der Hauptstadt, um rechtzeitig Informationen über mögliche Erkrankungen zu bekommen.
  • Im ganzen Land unterstützt UNICEF Aufklärungsmaßnahmen für die Bevölkerung.