
fußball-wm in ruanda und sambia
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UNICEF brachte die Fußball-WM zu den Kindern
"Public Viewing" in Ruanda und Sambia
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Juli 2010 - Weltweit waren alle im Fußball-WM-Fieber - auch die Kinder in Afrika. Nur leider haben auf dem afrikanischen Kontinent viele Kinder gar nicht die Chance, sich solche Events wie die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika anzusehen. Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es oftmals weder Fernseher noch Strom.
UNICEF und weitere Partner luden deshalb Kinder in Ruanda und Sambia zum „Public Viewing“ ein: Vom 11. Juni bis zum Finale am 11. Juli wurden die Spiele im Rubavu-Distrikt in Ruanda, der Stadt Mongu und dem Flüchtlingslager Mayukwayukwa in Sambia auf Großleinwänden übertragen. „Anpfiff“ war mit 3.000 Zuschauern im Fußballstadion von Gisenyi, das während der gesamten WM für die Kinder reserviert war.

- LupeBeim schnellen Aufbau der aufblasbaren Großbildleinwand.
Bei den Veranstaltungen ging es aber nicht allein um Spiel und Spaß. Gleichzeitig informierte UNICEF die Kinder und Jugendlichen nämlich auch über Themen, die für sie wichtig sind: z.B. über die Rechte, die sie haben. Oder darüber, wie sie sich vor Aids schützen können. Außerdem wurden auch Workshops angeboten. Dort konnten sie lernen, eigene Video-, Blog- und Radiobeiträge zu produzieren und sich mit anderen Fußballfans auf der ganzen Welt auszutauschen.
Das Projekt von UNICEF und seinen Partnern hieß „The World Cup in My Village“. Es wurde im Rahmen der weltweiten Bildungskampagne gestartet, die jedem Kind eine Chance auf Schule ermöglichen will. Partner von UNICEF sind u.a. das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, die Children’s Radio Foundation, Grassroot Soccer sowie Sport in Action.
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