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Kinder in Haiti erhalten Hilfe

Erdbeben in Haiti

Erdbeben mit schlimmen Folgen

Am Dienstag, den 12. Januar 2010, um 17.00 Uhr Ortszeit erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,3 den Inselstaat Haiti und sorgte für schwere Zerstörungen. Das Epizentrum lag 17 km außerhalb der dicht besiedelten Hauptstadt Port-au-Prince. Es hat mehrere kleinere Nachbeben gegeben. Viele Kinder sind schwer verletzt, haben ihre Eltern verloren. Wohnhäuser, Gesundheitsstationen und Schulen sind zerstört, mindestens drei Millionen Menschen unmittelbar betroffen. Fast die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche.

Viele Kinder brauchen Hilfe

Unter den verletzten Menschen in der Hauptstadt Port-au-Prince und im ganzen Erdbebengebiet sind viele Kinder. Sie brauchen medizinische Hilfe, sauberes Wasser, Nahrung und Schutz. Viele Kinder sind verzweifelt und stehen unter Schock.

UNICEF setzt sich dafür ein, Hunderttausende Kinder in Haiti vor Hunger und Krankheit zu schützen. Denn bereits vor dem Erdbeben ging es vielen Kindern in Haiti sehr schlecht. Sie hatten nicht genug zu essen. Jetzt sind sie besonders gefährdet.

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Landkarte Haiti - Deutschland


Das Land Haiti:

  • Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt - Platz 148 von 179 Ländern.

  • Es leidet seit vielen Jahren unter Gewalt, politischem Chaos und häufigen Naturkatastrophen.

  • Von den Folgen eines Hurricanes 2008 hat sich die Insel noch nicht erholt. Die Abholzung der Wälder ist verantwortlich dafür, dass Haiti den häufigen tropischen Stürmen nichts entgegenzusetzen hat.

  • Fast die Hälfte der Haitianer hat weniger als einen Dollar pro Tag zur Verfügung.

  • Vier von zehn Kindern leben in überfüllten, unbefestigten Hütten ohne sauberes Trinkwasser und ohne WC und Waschmöglichkeiten. Häufig teilen sich fünf Menschen einen Raum.

  • 8 von 100 Kindern sterben vor ihrem 5. Geburtstag, sechs von 100 vor ihrem ersten.

  • 22 Prozent der Kinder haben nicht genügend zu essen und müssen hungern.

  • Nur 51 Prozent der Mädchen und 48 Prozent der Jungen gehen zur Grundschule, eine weiterführende Schule besuchen nur 21 Prozent der Mädchen und 18 Prozent der Jungen.

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Wie fühlt es sich an, täglich darum zu kämpfen, gesund zu bleiben, genug Geld zum Überleben zu verdienen und zusätzlich noch für seine Bildung zu sorgen?

Im englischsprachigen Online-Spiel "Ayiti - The Cost of Life" übernimmst Du die Verantwortung für eine 5-köpfige Familie in Haiti. 

Geeignet für alle Fans von strategischen Web-Spielen - ab 12 Jahren. 

Los geht's zum Spiel (auf der Internationalen UNICEF-Website).

Zum Spiel

Hier findet Ihr eine kleine Anleitung zum Spiel (PDF).

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