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Flüchtlingskind Safa im jordanischen Flüchtlingscamp. | Foto: UNICEF/2013/Noorani

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Flucht aus Syrien

Bilderstrecke "Safas Geschichte" 

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Aktuelle Syrien-Infos

Mehr Infos

Aktuelle Infos zu Syrien findet Ihr in der PDF-Datei "Nothilfeinformation Syrien" (Stand: Januar 2014) und auf der UNICEF-Website unter www.unicef.de/syrien.

Baustein 1

30.01.2014 - Die 6-jährige Safa hat eine schwere Zeit hinter sich. Sie kommt aus Syrien, wo seit mittlerweile drei Jahren ein sehr blutiger Konflikt herrscht. Ihr Zuhause in Syrien wurde zerstört, und ihre Familie musste fliehen. Auf der Flucht wurde Safa schwer verletzt und verlor ihr rechtes Bein. Nun lebt sie in einem jordanischen Flüchtlingscamp, das von UNICEF unterstützt wird.

Schaut Euch Safas Bilder an und lest ihre bewegende Geschichte!
 

Safa kann wieder lachen

Wie alle 6-jährigen Mädchen liebt es Safa (rechts), mit Freundinnen oder ihren Schwestern Geheimnisse auszutauschen. Safa ist eins von rund sechs Millionen Kindern in Syrien und den Nachbarländern, die dringend auf Schutz und Hilfe angewiesen sind. Safa lebt in einem Flüchtlingscamp in Jordanien und kann jetzt wieder lachen. 

Flucht aus Syrien

Aber Safa hat eine schwere Zeit hinter sich: Sie kommt aus Syrien, wo seit mittlerweile drei Jahren ein sehr blutiger Konflikt herrscht. Nachdem ihr Zuhause in Syrien zerstört worden war, floh die ganze Familie. Während der Flucht passierte es: Die Familie geriet in einen Angriff und Safa wurde schwer verletzt. 

Schwer verletzt

Safa (vierte von links) erlitt Verbrennungen, wurde von Granatsplittern getroffen, und was das Schlimmste ist: Sie verlor ihr rechtes Bein. Jetzt lebt sie mit ihren fünf Geschwistern, ihren Eltern und ihrer Oma in Jordanien. Genauer gesagt: In einem Flüchtlingscamp, das von UNICEF unterstützt wird. Ein kleiner Wohnwagen ist dort ihr vorübergehendes Zuhause.

“Warum musste das passieren?”

Safas Vater Ahmed ist froh, dass sie im Flüchtlingscamp vorerst eine Bleibe gefunden haben. Aber er ist noch immer fassungslos über das, was passiert ist. „Ich liebe meine Kinder so sehr“, sagt er. „Ich stehe auf keiner Seite. Meine Kinder haben keine Schuld. Sie haben nichts falsch gemacht. Warum musste das passieren?“ 

Hoffnung auf eine Beinprothese

Sicher auf ihren neuen Krücken zu laufen, muss Safa erst noch lernen. Deshalb bekommt sie im Camp regelmäßig Hilfe von einer Krankengymnastin. Safa hofft, dass sie schon bald eine Beinprothese erhalten wird. Ihr Körper wurde dafür bereits genau vermessen. 

Safas Schulweg

Die Sonne geht gerade auf, als ihr Vater Ahmed Safa im Rollstuhl in die Schule fährt. Zwei ihrer vier Schwestern begleiten sie. Im Flüchtlingscamp gibt es mehrere Notschulen für die Kinder. Erstklässlerin Safa freut sich auf den Unterricht. 

Mehr Normalität durch Schule

Abeer ist Safas Lehrerin. Sie weiß, wie wichtig für die Kinder ist, dass sie regelmäßig eine Schule besuchen können. Die Schulen und auch der Schulunterricht sind zwar nur provisorisch. Trotzdem sind sie für die Kinder eine große Hilfe: Sie geben ihnen Struktur und bieten eine Abwechslung vom oft sehr eintönigen Leben im Flüchtlingscamp. 

UNICEF versorgt die Kinder mit dem Nötigsten

Ihre Nachmittage verbringt Safa gerne in einem Zelt, in dem Kinder betreut spielen können und Ansprechpartner zum Reden haben. „Ich mag es zu spielen. Und ich mag die anderen Kinder dort“, sagt Safa. UNICEF kümmert sich um Safa und viele Tausende andere syrische Kinder in Syrien und den Nachbarländern und versorgt sie mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Medikamenten und warmer Winterkleidung. 

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Alle Fotos: © UNICEF/NYHQ2013-1395/Shehzad Noorani

Zahlen und Fakten Syrien

 

Winter in Syrien: UNICEF hilft

Klirrende Kälte, matschige Wege, Kinder mit dünnen Pullovern und oft nackten Füßen: Die Mädchen und Jungen aus Syrien brauchen unsere Hilfe, denn es gibt nicht genug warme Kleidung und Schuhe. In vielen provisorischen Zeltlagern und in Notunterkünften sind die Familien Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert. Es fehlt am Nötigsten: An sauberem Trinkwasser, Winterkleidung, Medikamenten und kindgerechter Betreuung.

Insgesamt sind mittlerweile rund sechs Millionen Kinder in Syrien und den Nachbarländern dringend auf mehr Schutz und Unterstützung angewiesen. UNICEF arbeitet seit vielen Jahren in allen betroffenen Ländern und kann gemeinsam mit Partnern schnell und gezielt arbeiten.

Mehr Infos: www.unicef.de/syrien