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unicef-juniorbotschafter 2012

Platz 5: „Ein Licht für die Kinder im Krieg“

Projekt der Elfenbande aus Donaueschingen/Baden-Württemberg 

Die Geschwister Alicia (12) und Amelie Ackermann (8) sowie Angelina (11) und Rosalie Limberger (8) aus dem baden-württembergischen Donaueschingen sind „Die Elfenbande“. Im Dezember 2011 starteten sie die Aktion „Ein Licht für Kinder im Krieg“. Dazu gestalteten die Schülerinnen über 360 Karten mit den Kinderrechten auf der Vorderseite und verschiedenen Geschichten von Kriegskindern auf der Rückseite. Diese hefteten sie an kleine Kerzen und verteilten sie bei der Adventsfeier des Gymnasiums und der Realschule. 

Den vier Freundinnen war es wichtig, anderen Kindern das Thema „Kinder im Krieg“ näherzubringen und sie mit ihren Geschichten zu bewegen. Deshalb wählten sie die große Adventsfeier des Gymnasiums und der Realschule als Termin für ihre Aktion. Der Direktor fand die Idee toll und sagte gleich zu. Die Mädchen bereiteten einen Vortrag vor und projizierten die Geschichten an die Wand. Alle hörten gespannt zu, und es war eine stille, schöne Stimmung im großen Saal. Die Vier verteilten Kerzen als Symbol für Licht und Liebe und informierten auf Plakaten über die Kinderrechte. Über 500 Euro Spenden kamen zusammen.

Um ihre Aktion bekannt zu machen, sprachen sie die Redaktion der Internetseite „Fideldidu“ an und richteten eine Seite zum JuniorBotschafter-Wettbewerb ein (www.fideldidu/Kinder/unicef-juniorbotschafter.html). Auch bei Facebook machte die Aktion die Runde. „Es war für uns eine ganz besondere Aktion, über die wir zu Hause, aber auch in der Schule noch sprechen. Wichtig ist, dass wir immer an Kinder in Not denken und uns glücklich schätzen, dass es uns so gut geht“, schreibt die Elfenbande.
 

 
Begründung der Jury

Die Jury freute sich, dass die Elfenbande sich wieder engagiert hat. Im letzten Jahr haben die vier Schülerinnen mit ihrer Pflanz-Aktion für Kinder in Pakistan einen Anerkennungspreis gewonnen. Auch diesmal dachten sie sich selbstständig ein Projekt aus, bei dem sie besonders benachteiligte Kinder in Kriegsgebieten in den Mittelpunkt stellten. Mit ihrer originellen Kerzenidee berührten sie viele Kinder, Eltern und Lehrer und gewannen über das Internet und das soziale Netzwerk weitere Unterstützer. Für ihre Bewerbung gestalteten sie ein tolles Fotoalbum.