erdbeben und tsunami in japan

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Bild der Solidarität mit Japans Kindern

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100 Tage nach der Katastrophe

Umfangreiche Hilfe auf dem Weg zurück zur Normalität

14. Juni 2011 - Das Erdbeben und der darauffolgende Tsunami versetzte die Menschen in Japan am 11. März 2011 in einen Schockzustand. Die Ausmaße der schweren Naturkatastrophe wurden erst in den Wochen danach deutlich. Vor allem die schweren Schäden am Atomkraftwerk in Fukushima hielten nicht nur die Japaner sondern auch die ganze Welt in Atem.

Hilfsorganisationen sammelten viele Spendengelder

Für die Kinder brachte UNICEF Spielzeugkisten und die "Schule in der Kiste" nach Japan | UNICEF/NYHQ2011-0497/Richard Grehan
Für die Kinder brachte UNICEF Spielzeugkisten und die "Schule in der Kiste" nach Japan.

100 Tage nach dem verheerenden Unglück ziehen Hilfsorganisationen eine erste Bilanz. UNICEF Deutschland ist mit Caritas international, dem Deutschen Roten Kreuz und der Diakonie Katastrophenhilfe das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Insgesamt haben die vier großen deutschen Hilfswerke gemeinsam 38,2 Millionen Euro an Spenden für Japan erhalten. Die Solidarität der Deutschen mit dem japanischen Volk war wirklich beeindruckend!

UNICEF in Japan und weitere Hilfsorganisationen arbeiten jetzt stetig am Wiederaufbau der zerstörten Städte und Regionen. „Die Situation der fast 50.000 evakuierten Kinder bessert sich langsam. Trotzdem leben viele Familien weiter in Notunterkünften oder können nicht nach Hause zurück“, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. 

Starkes Mitgefühl mit Japans Kindern

Ein Bild aus dem Buch der Solidarität.
LupeEin Bild aus dem "Buch der Solidarität".

Spenden sind nicht das Einzige, was UNICEF in Deutschland bekommen hat: Viele Menschen haben tolle Aktionen der Solidarität für Japan gestartet. Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler haben ihr Mitgefühl für die Kinder in Japan durch selbstgemalte Bilder ausgedrückt. Darüber hat sich UNICEF sehr gefreut! Alle Bilder wurden in einem "Buch der Solidarität" zusammengeführt und an UNICEF in Japan übergeben.

Eine Übersicht über einige Aktionen der Solidarität findet Ihr auf der Seite
Eure Aktionen für Japan

 

Was tut UNICEF in Japan?

Unmittelbar nach der Katastrophe wurden Hilfsgüter wie Wasser und Wasserbehälter, warme Kleidung für Kinder und Hygieneartikel bereitgestellt. In Notunterkünften konnte UNICEF Spiel-und Lernmöglichkeiten schaffen. Jetzt konzentriert sich die Hilfe auf Kinderschutz und psychologische Betreuung, Gesundheitsvorsorge sowie die Rückkehr in Kindergarten und Schule. So unterstützt UNICEF ein Trainingsprogramm für Lehrer und Eltern sowie die medizinische Versorgung von Kleinkindern durch mobile medizinische Teams. Zum Schulstart im April erhielten 200.000 Kinder Schulmaterial.